- Archive 2008-2011
- Extremsport
- Horse News 2011
- HORSE RACING CHANNEL-PFERDESPORT
- HORSE RACING NEWS
- Mountainbike
- Radsport
- Racer Bike Cup 2010
- Horse Racing 2011
- Snowboard Channel 2010/11
- Archive Sport-heute.ch Nachfolgende Links Reportagen 2006-2010
- Snowboard Channel 2009/10
- MOUNTAINBIKE 2009
- Bike Transalp 09
- Mountainbike Sport 2011
- Boxen 2008
- Snow Board Events 2010
- White Turf St.Moritz 2010
- Inlinesport 2008
- Tanzsport
- Der letzte Tanz
- Schlammschlacht auf dem Tanzparkett
- Walter Varisco hat seine Klage zurückgezogen.
- Es wird wieder gelacht - im Schweizer Tanzsport
- EIN TRAUM ZERPLATZT
- FRANCO FORMICA OXANA LEBEDEW
- Der Tanz um's Fegefeuer
- WM LATIN PROFESSIONALS 2008
- WM LATIN PROFESSIONALS 2008
- Generationenwechsel?
- Weltmeisterschaft Professionals Standard
- Betroffen, Verladen und Einsam
- Inserate für die Konkurrenz
- KNOCKOUT - DER STSV IST ANGEZÄHLT
- Dancesport Cup Madrid 2009
- DANCE SPLITTER
- Ehemaliger Tanzboss des DTV verurteil!
- Dance Splitter News
- Eishockey Archiv
- Der Puck Archiv
- Mountainbike 2008
- Bahnradsport 2008
- Sechstagerennen Zürich 08
- Radquersport 08-09
- Radsport 2008










18. Februar 2009, 11:46
Der neue Vorstand steht in den Startlöchern
Hochgesteckte aber realistische Ziele
Der amtierende Vorstand des Schweizerischen Amateur Tanz Verbandes wird nach Vorlage von Vereinsmeinungen ein letztes Mal am 7.März auf den Brettern die die Welt bedeuten im Scheinwerferlicht stehen. Dann wird der amtierende Präsident Walter Varisco mit seiner Band zum letzten Tango aufspielen. Der Bandleader könnte aber bereits vorher sein munteres Orchesterchen auflösen und elegant aus dem Saal verschwinden. Mit einem vorzeitigen Rücktritt, der ihm durchaus zuzutrauen ist, hätte er so wenigstens Ruhm und Ehre gerettet.
Brüttisellen, 16.2.09 (mk) Wenn nicht jetzt - Wann dann?
Sozusagen als Retter in der Not haben sie sich bereit erklärt, den Schweizer Tanzsport wieder auf Vordermann- und Frau zu bringen. Sie sind jung, dynamisch und zugleich alte Hasen im Tanzgeschäft. Sie sind für die übrig gebliebenen Turnierpaare die letzte Hoffnung. Der Turniertanz ist im Schweizerland zusammengebrochen am Boden - platt! Platt wie man sagt, durch ein Durcheinander und einer fehl- geschlagenen Führungsstrategie, einer schlechten Hierarchiennverteilung und einfach plattgedrückt an überdimensionaler Führungsschwäche. Im Verband STSV herrsche die puure Patriarchie - sagt man unter vorgehaltener Hand. Mit Prozessen die viel Geld kosten, brüstet sich der STSV wie eine Cobra auf.
Wenn nicht hier - Sag mir wo und wann?
Können sich die "Neuen" bw. in Olten am 7. März nicht durchsetzen, ja dann werden wohl andere Zeiten im Schweizer Tanzsport anbrechen - Zeiten ohne Tänzer. Eine andere Alternative als ein Neubeginn, wird es für das Tanzvölklein nicht geben. Man zählt auf die neue Mannschaft und will ihr Vertrauen schenken. Die neuen Männer versprühen Optinismus und können den Mitgliedern ein neues Zuhause geben, ein Zuhause, dass es unter der jetztigen Führung nie mehr gegeben hat.
Wenn nicht wir - wer denn sonst?
Der neue Präsidentschaftskandidat Dr. Marc Frédéric Schäfer, lic. iur. HSG, ist eine vielversprechende Person und scheint mit seinen Ideen und Visionen das nötige Durchsetzungsvermögen zu besitzen auch bringt er vom Beruf her ein erstklassiges Rüstzeug für solche Aufgaben mit. Herausragend ist sein Wille endlich die Aufgaben zu machen, die dazu nötig sind um auf verschiedenen Ebenen Erfolg zu haben.
"Als STSV Präsident werde ich Rahmenbedingungen schaffen, welche eine Win-Win-Situation zwischen Tänzerinnen und Tänzern, Tanzclubs und Tanzschulen schafft, um so insbesondere den Nachwuchs zu fördern." Marc Frédéric Schäfer. - Für seine Wahl im ersten Wahlgang spricht, dass er die grossen Tanzclubs TTKB, TTZ und die Dance Unlimited hinter sich hat und dazu noch eine Grosszahl weiterer CLubs aus der gesamten Schweiz. Ihn könnte dazu noch das Glück stärken, dass einige der früheren Vorstandsmitglieder und heutige Präsidenten von mindestens vier grösseren Clubs mit Walter Varisco noch eine Rechnung offen haben und am 7. März endlich Zahltag ist.
Der neue Sportdirektor
Oliver Baumann zeigt mit seiner Kandidatur, dass er sich in den Dienst der Gemeinschaft stellt. Nirgends besser kann er sein Wissen und seine Fähigkeiten einsetzen als auf dieser Position. Oliver Baumann will eine der wohl wichtigsten Aufgaben an die Hand nehmen. (Ich setze mich deshalb dafür ein, dass Amateure und Professionals wieder am selben Strick ziehen.) Allein schon der Wille gemeinsam auf das gleiche Ziel hinzusteuern, verdient grossen Respekt. Es wird einer der grossen Säulen in der Schweizer Tanzzukunft sein. Dazu hat Oliver Bauman in seinen Aktivjahren Weltklasseluft geschnuppert und weiss, wie man Tänzerherzen zum höher schlagen bringt. Er hat den nötigen Respekt vor grossen Aufgaben, aber auch das Herzblut, dass man im Moment im STSV vermisst. Dazu weiss er, wie der internationale Tanzhase läuft er hat ja selbst grosse Erfolge mit seiner Schwester Sandie im internationalen Tanzsport gefeiert.
Der zweite Sportdirektor
Marcel Schneider Auch Marcel Schneider hat ja bereits Vorstandserfahrung, wenn auch keine Glückliche. Sein Standement:"
• Jugendförderung
• Anliegen und Interesse der Paare ernst nehmen
• Paare national und international weiterbringen
• Teamgeist fördern
• gute Zusammenarbeit mit Clubs und Tanzschulen
• Latein / Standardtanzen einem breiten Publikum zugänglich machen .
All diese Punkte nimmt man dem Luzerner auf Anhieb ab und weiss auch, dass er genau das gleich Herzblut in sich hat wie Oliver Baumann. Dies geballte Kraft wird es möglich machen, dass die Schweizer Tanzszene wiederbelebt wird. Doch die Verpflichtung ist gross für die neue Mannschaft.
Der Jüngste im Vorstand und neue Mediadirektor Jean-Claude Schneider überzeugt durch einen einzigen Satz:"Mit der Zusammenfassung von administrativen Tools und dem Internet, die Arbeit für die Clubs und die Turnierorganisatoren wesentlich vereinfachen." Die momentane STSV Website gleicht nämlich im Moment eher einem Fahrplan der sibirschen Staatseisenbahnen und dieser läuft bekanntlich der Zeit um Jahre hinterher.
Und zu guter Letzt der Rechnungsführer.Hans-Jörg Rueggsegger bringt genau das mit, was man braucht - nämlich Erfahrung und die Liebe und das Herzblut im Umgang mit Zahlen.
Ein Präsident mit Steinen im Rucksack
Was einst wie im Märchen begann ist nach bald vier Jahren zum Tanz der Vampire verkommen. Getanzt wird sozusagen im Dunkeln.
Mit Prozessen und versuchten Verleumdungen hat der STSV seine eigenen Mitglieder verunglimpflicht.
Wie, davon weiss Ehrenmitglied Peter Sigrist am besten zu berichten. Sein international angesehener Tanzevent "Swiss Inter Cup" ist seit Jahren die einzige Tanzveranstaltung mit Topbeteiligung ausländischer Paare. Sigrist ist es ausserdem als Einzigem gelungen namhafte Sponsoren wie Tissot etc. von seiner Arbeit und vom Swiss Inter Cup zu überzeugen. Ausgerechnet ihn setzte man dann auf die Abschussliste mit Fadenscheinigen Argumenten, die Sportheute.ch Schwarz auf Weiss vorliegen. Man brachte es gar soweit, dass das Schweizer Fernsehen sich zurückzog und keine Sendung mehr bringen will, solange im STSV Chaos herrscht. So ist Peter Sigrist bis auf weiteres sein Turnier los und die Schweiz hat die einzige internationale Tanzveranstaltung sozusagen an die Wand genagelt und kalt gestellt. Walter Varisco hat mit seinem eigensinnigen Verhalten das Schweizer Fernsehen praktisch im Alleingang ausgebootet. Ein Jahr zu vor brachte man es im STSV nämlich nicht fertig, Bern Dancing durchzuführen, weil man schlicht nicht fähig war Sponsoren für den Event zu gewinnen.
Präsident Varisco vergab dieses Jahr das internationale Turnier erneut nach Bern und dies bevor überhaupt die Bewilligung des internationalen Verbandes (IDSF) eingeholt wurde. Präsident Walter Varisco bevorzugte dabei eine sogenannte WDE Veranstaltungs Organisation einer völlig unerfahrenen und unbekannten Event-Organisation deren Chef seit Neuestem im Vorstand! des STSV sitzt. Vertraglich hat man sich dabei sehr clever abgesichert, so dass bei Nicht-durchführung des Turnieres der STSV!!! schadenersatz-pflichtig wird.
Mit der Parkettgeschichte hat der STSV mit Walter Varisco und Mitstreitern, den Bogen total überspannt. Man vermietete den Parkett, der er seinen Mitgliedern teuer bei Miete berappen müssen, an eine fremde Organisation zum Dupingpreis. Es folgten darauf Klagen der Parteien Baumann und Siegrist und eine Gerichtsverhandlung, die der STSV Präsident Varisco mangels Beweisen verlor, d.h diese mit der Ausrede zurückzog, er müsse sich jetzt wieder wirklich wichtigen STSV Aufgaben widmen und wolle das Beste für den Verband herausholen. Diese Geschichte bekam der STSV teuer zu spüren (stehen). Wo die Batzeli der Gerichtskosten allerdings verbucht sind, wird sich spätestens bei Rechnungsabschluss zeigen. Dass auch hier die Wahrheit auf Siegrist und Baumannseite liegt zeigt schwarz auf weiss, das Gerichtsurteil. Weiter Facts und Berichte sind für Jedermann auf der SWISSDANCERS FORUMS SEITE ZU LESEN
Eine leide Geschichte ist (hoffentlich) bald zu Ende.
Die Tänzerinnen und Tänzer aller Clubs haben es in der Hand, ihren noch amtierenden Präsidenten am 7. März abzuwählen. Dies wollen sie jedenfalls. Die Tänzerinnen und Tänzer investieren ihre letzte Kraft, dass der Schweizer Tanzsport am Leben bleibt. Die Chancen stehen bisweilen gut für sie. Zumal Varisco auch die Unterstützung seines früheren Arbeitgebers Swica (Tanzsponsor) vermutlich nicht mehr hat. Haufenweise sollen die Tänzerinnen und Tänzer Mails und Brief an die Versicherungsgesellschaft geschrieben haben.
Was die Verantwortlichen nach einer Absetzung des Präsidenten erwarten dürfte, ist viel, viel Arbeit.
Die passenden Songs oder der?
Leserkommentare (2) »


