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26. Dezember 2008, 23:10
Ein Moureyaner erobert Dagmersellen
Der Franzose Francis Mourey gewinnt das internationale Radquer von Dagmersellen
Der Französische Spitzenfahrer Francis Mourey gewinnt das internationale Radquer von Dagmersellen. Mit einem imposanten Antritt in der letzten Steigung distanzierte er schlussendlich seine Gegner um mehr als dreihundert Meter klar. Francis Mourey wiederholt damit seinen Sieg von 2006 auf gleicher Strecke. Die Schweizer Vogel und Flückiger, fuhren aktiv in der Spitze mit, hatten jedoch im entscheidenden Moment nicht die Konterkraft um mit dem Franzosen mitzuhalten. Die Schweiz wartet weiterhin auf einen "neuen" Schweizer Seriensieger.
Dagmersellen (ady) Dagmersellen lud erneut zum grossen Stelldichein der Radquerelite ein. Dass dabei die beiden momentan besten Spitzenfahrer Heule und Zahner im Favoritenkreis fehlten, tat der Veranstaltung nichts an, im Gegenteil, noch nie war das Radquer von Dagmersellen so spannend.
Ein Franzose mit Möglichkeiten wie kein Anderer
Francis Mourey ist nicht nur ein excellenter Strassen- und Radquerfahrer - er versteht es auch in den höchsten Tönen zu bluffen. So fuhr er immer wieder mit ein paar Metern Abstand hinter den beiden Führenden Florian Vogel Lukas Flückiger her und erweckte den Eindruck des müden Querfahrers. Im entscheidenden Moment, gab er aber im Gegensatz zu den beiden Schweizern so viel Gas, dass diese regelrecht auf der harten, gefrorenen Piste stehen blieben. So konnte er auf den letzten 900 Metern seinen Vorsprung spielend ausbauen und solo mit grossem Vorsprung den Zielstrich überqueren.
Ein imposantes Fahrerfeld - Ein spannendes Rennen
Die harte, gefrorene Strecke liess am wunderschönen Sonntagnachmittag ein schnelles Rennen zu. Auf diesem Parcours konnten aber auf den ersten Runden gleich 10 Fahrer in der Spitzengruppe mithalten. Mit anhaltender Renndauer trennte sich der Spreu vom Weizen und es blieben nur noch vier übrig. Der zweite Franzose Roland Colombatto war lange in der Spitzengruppe, musste abreissen lassen - schaffte aber immer wieder den Anschluss - wurde am Schluss Vierter.
International gesehen ist die Schweiz keine Radquernation mehr
Ernüchterung macht sich auch mit dem zweiten und dritten Rang der Schweizer breit. Internationales Radquerniveau gibt es momentan in der Schweiz nicht mehr. Aber auch die beiden Abwesenden Heule und Zahner rennen diesem einstigen Schweizer Level vergeblich nach.
Beat Breu mit Pech
Altmeister Beat Breu hatte viel Pech. Brach ihm doch im fünften Durchgang gleich hundert Meter nach der Zieldurchfahrt die linke Pedalkurbel und er stürzte. Breu musste das Rennen anschliessend aufgeben.
Resultate
Elite/Profi
1. Francis Mourey Frankreich 1:02:55
2. Florian Vogel Schweiz 1:02:59,2
3. Lukas Flückiger Schweiz 1:02:59,2
4. Laurant Colombatto Frankreich 1:03:35
5. Pirmin Lang Schweiz 1:03:55
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