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31. Januar 2012, 16:58
Das Jubiläum kann kommen: Der Mercedes-CSI sitzt fest im Sattel
Zürich, 29. Januar 2012 – Der Mercedes-CSI steht besser da denn je. Dieses erfreuliche Resümee können die Organisatoren nach der 24. Auflage des beliebten Hallenspringsportanlasses ziehen. Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds fanden 35‘100 Zuschauer den Weg ins Hallenstadion. Mit erstklassigem Sport, einer fulminanten China-Show und einer attraktiven Expo bot der Event drei Tage allerbeste Unterhaltung. Foto Mercedes Benz CSI Zürich. Bester Reiter Mercedes Benz CSI Ben Maher.
Zürich, 29.1.12 Red. (mk) Das Mercedes-CSI-Herz pumpt unaufhörlich und lauter denn je. Das ist die erfreuliche Botschaft, die Co-Präsident Rolf Theiler als Schlussfazit ziehen konnte. Die Idee der Veranstaltung beruht seit 24 Jahren auf demselben Konzept. «Wir wollen Werbung für das Pferd machen. Mit dem Springen als Aushängeschild und der Show als unterhaltendes Element», ergänzt Co-Präsident Urs Theiler. Beides hat in den vergangenen drei Tagen hervorragend funktioniert, befand auch John Roche, der Weltcup-Direktor des Reitweltverbandes FEI. «Zürich geht mit gutem Beispiel voran und dafür gehört ihnen ein grossen Lob ausgesprochen», sagte der ranghohe Funktionär.
Erfreuliche Leistungen der Schweizer Reiterinnen und Reiter
In den anspruchsvollen Prüfungen gaben erfreulicherweise die Schweizer Reiterinnen und Reiter massgeblich den Ton an. Allen voran Steve Guerdat, der auf seiner Schimmel-Stute Nasa mit seinem Sieg am Rolex-Grand-Prix am Freitag den Mercedes-CSI richtig lancierte. Beat Mändlis Erfolg am Preis der Thermoplan AG, die Auftritte von Shootingstar Martin Fuchs sowie die beachtlichen Leistungen des Nachwuchs an der Notenstein Challenge gaben ein positives Leistungsbild der nationalen Reiterszene wieder. Rolf Theiler erwähnte ausserdem die hochklassig erstellten Prüfungen von Parcoursbauer Rolf Lüdi.
Alle Start und Ranglisten 2012
Flexibilität und Reaktionsfähigkeit war in der CSI-Ausgabe 2012 nicht nur von den Sportlern gefragt, wie Reto Caviezel, Co-Präsident ausführte. Aufgrund der veränderten Situation bei Sponsoringpartner Bank Wegelin wurden am Samstagnachmittag die Banden in der Halle, die Website etc. innerhalb von drei Stunden auf den Namen Notenstein neu gebrandet. «Keine Selbstverständlichkeit, aber Ausdruck einer fantastischen Teamleistung», fand Caviezel. Mehr als 1000 Personen stehen Jahr für Jahr im Einsatz, um eines der grössten Hallenspringreitturniere zu ermöglichen.
China-Show: Hautnah, aber auch ein Risiko
Die aufwändig produzierte China-Show gab im Vorfeld einiges zu reden. Über 60 Künstler wurden aus dem Reich der Mitte in die Schweiz eingeflogen. «Wir waren uns bewusst, dass wir damit ein künstlerisches Risiko eingehen würden», sagte Oliver Höner, Co-Präsident des Mercedes-CSI und zuständig für den künstlerischen Teil. Das Wagnis hat sich gelohnt. Höner produziert seit bald 20 Jahren Shows. «Ich mag mich nicht erinnern, je eine solche Disziplin und Flexibilität erlebt zu haben.»
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Sieger Marco Kutscher auf Obolensky.

Bester Schweizer. Beat Mändli auf Una Traviatta.


