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Marcel Krebs

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16. Dezember 2011, 05:38

Österreichischer Doppel-Erfolg im Parallel Riesenslalom von Telluride

Julia Dujmovits und Benjamin Karl siegen im zweiten Parallel-Rennen der Saison

TELLURIDE, CO, USA (15. Dezember) – Julia Dujmovits (AUT) und Benjamin Karl (AUT) haben in Telluride im zweiten Parallel-Rennen des LG Snowboard FIS Weltcup 2012 für einen Doppel-Erfolg ihres Heimatlandes gesorgt. Im ersten Parallel Riesenslalom der Saison, der heute im US-Bundesstaat Colorado stattgefunden hat, setzte sich die Burgenländerin im Finale der Frauen deutlich gegen die Weltcup-Führende und letztjährige Siegerin auf dem Misty Maiden-Kurs, Fränzi Mägert-Kohli (SUI), durch. Dritte wurde Amelie Kober (GER), die im kleinen Finale Nicolien Sauerbreij (NED) in die Schranken verwies. Fotos und Text Oliver Kraus FIS(c)PGS World Cup Telluride, CO - Podium Women: 2. Fraenzi Maegert-Kohli (SUI), 1. Julia Dujmovits (AUT), 3. Amelie Kober (GER) © Oliver Kraus

Telluride, 16.12.11 OK (mk) Bei den Männern entschied Karl das Finale mit seinem Teamkameraden Andreas Prommegger (AUT) mit 12 Hundertstel Vorsprung für sich. Im kleinen Finale verwies Simon Schoch (SUI) Anton Unterkofler (AUT) auf Platz vier und verhinderte so als Dritter einen Dreifachtriumph des österreichischen Kaders.

Der LG Snowboard FIS Weltcup geht bereits morgen mit dem ersten Snowboard Cross der Saison weiter, der ebenfalls in Telluride stattfinden wird.

Wichtige Infos

Zweiter Sieg für Julia Dujmovits; der erste liegt fast auf den Tag genau vier Jahre zurück (PSL, Nendaz, SUI, 16.12.2007)

Fränzi Mägert-Kohli platziert sich auch im dritten Jahr, in dem Telluride Weltcup-Rennen ausrichtet auf dem Podium. 2009 und 2010 konnte die Schweizerin das Rennen gewinnen

Drittes Podium für Amelie Kober in den USA. Im Februar 2009 siegte die 24-Jährige in Sunday River (PGS) und wurde vor genau zwei Jahren in Telluride Zweite.

13ter Weltcup-Sieg für Benjamin Karl

Karl übernimmt damit auch die Führung im Weltcup.

Andreas Prommegger steht im Saison-übergreifenden vierten Rennen in Folge auf dem Podium

Erklärung zum Halbfinale der Damen zwischen Dujmovits und Kober: In beiden Läufen kamen die Snowboarderinnen zeitgleich ins Ziel, so dass die bessere Qualifikationszeit über das Weiterkommen entscheiden musste. Dujmovits war Qualizweite, Kober Dritte der Einzelläufe.

Der Schweizer Simon Schoch überzeugte einmal mehr und bewies, dass er seinen "zweiten Frühling" beherzt angeht. Schoch dürfte diese Saison ebenfalls zu den ganz grossen Favoriten zählen. Der dritte Rang vom Tösstaler war ganz einfach super.


O-Töne

Julia Dujmovits (AUT): Wir haben in Österreich nur auf Gletschern trainiert und waren jetzt auch vor diesem Rennen in Crested Butte, CO, im Höhentrainingslager. Ich habe mir schon viel leichter getan als im letzten Jahr. Jetzt freue ich mich aber darauf, endlich wieder vom Berg runter kommen und Luft schnappen zu können.

Das große Finale war viel leichter zu fahren als das Halbfinale gegen Amelie (Kober). Wir sind beide nur Vollgas gefahren. Schneller hätte ich nicht fahren können. Das war sicherlich das schwierigste Duell des Tages.

Es ist bei mir jetzt schon sehr lange her. Mein letzter Sieg war 2007. Das ist schon sehr cool, denn ich war dazwischen viel verletzt (zwei Kreuzbandrisse, Knöchelbruch). Jetzt habe ich das Gefühl, dass ich wieder voll zurück bin, stärker als je zuvor. Jetzt freue ich mich sehr auf die nächsten Rennen.

Fränzi Mägert-Kohli (SUI): Mir liegt das Gelände, ich fühle mich hier super wohl. Ich freue mich immer riesig auf dieses Rennen. Und wenn man dann schon zwei Mal hier gewonnen hat, kommt man mit einer großen Sicherheit hierher.

Bis zum Finale haben sich die Kurse verändert. Ich bin dann in ein Loch rein und gestürzt. Ich musste etwas versuchen, um die acht Zehntel aufzuholen. Aber das ging nicht, ich bin dann zu direkt gefahren.

Benjamin Karl (AUT): Das Finale war relativ schwer. Man fährt vorneweg, aber es ist einem klar, dass er (Andreas Prommegger) kontinuierlich aufholt. Ich habe gewusst, dass es ein heißes Duell wird. Wir haben beide alles im Zielhang riskiert.

Ich war in Landgraaf noch nicht so in Form. Die ist erst im letzten Training in Crested Butte gekommen.

Jetzt bin ich als Weltcup-Führender wieder der Gejagte. Das ist ein schönes Gefühl!

Andreas Prommegger (AUT): Im ersten Moment habe ich mich schon geärgert, dass es gegen Benjamin (Karl) schon wieder nicht gereicht hat. Jetzt freue ich mich aber schon über den zweiten Platz. Es war sehr knapp. Meine Zeit kommt noch. Den Benji krieg ich schon noch.

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PGS World Cup Telluride, CO - World Cup leader Fraenzi Maegert-Kohli (SUI) and Benjamin Karl (AUT) © Oliver Kraus

PGS World Cup Telluride, CO - Fraenzi Maegert-Kohli (SUI) © Oliver Kraus

PGS World Cup Telluride, CO - Amelie Kober (GER) © Oliver Kraus

PGS World Cup Telluride, CO - Amelie Kober (GER) © Oliver Kraus

PGS World Cup Telluride, CO - Roland Fischnaller (ITA) © Oliver Kraus

PGS World Cup Telluride, CO - Ekaterina Tudegesheva (RUS) © Oliver Kraus

PGS World Cup Telluride, CO - Podium Men: 2. Andreas Prommegger (AUT), 1. Benjamin Karl (AUT), 3. Simon Schoch (SUI) © Oliver Kraus

PGS World Cup Telluride, CO - Benjamin Karl (AUT) © Oliver Kraus

PGS World Cup Telluride, CO - Benjamin Karl (AUT) © Oliver Kraus

PGS World Cup Telluride, CO - Simon Schoch (SUI) © Oliver Kraus

 

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