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17. Dezember 2010, 06:21

Fränzi Mägert-Kohli und Rok Flander sichern sich Sieg im Parallel Riesenslalom von Telluride

Fränzi Mägert-Kohli (SUI) und Rok Flander (SLO) haben den zweiten Parallel Riesenslalom des LG Snowboard FIS Weltcup gewonnen. Die amtierende Weltmeisterin im Parallel Slalom aus der Schweiz verwies in Telluride, Colorado, in einem spannenden Finale der Damen Isabella Laböck (GER) auf den zweiten Platz und sorgte damit für den zweiten Damensieg der Schweiz in Folge. Dritte wurde die Weltcup-Führende Ekaterina Tudegesheva (RUS) vor Julia Dujmovits (AUT). Bei den Männern setzte sich Rok Flander im Finale gegen Kaspar Flütsch (SUI) durch, der – genau wie Laböck – mit dem zweiten Platz das bislang beste Ergebnis seiner Karriere einfuhr. Im kleinen Finale um Platz drei behielt Manuel Veith (AUT) die Oberhand über seinen Landsmann Benjamin Karl. Alle Fotos Oliver Kraus Fis. Bild die Siegerin aus der Schweiz.

Tellruide Colorado, 17.12.10 Red. (mk) Mit ihren Siegen unterstrichen Mägert-Kohli und Flander im letzten Parallel Weltcup-Rennen vor der 9. FIS Snowboard Weltmeisterschaft, die kommenden Januar in La Molina, Spanien, stattfinden wird, ihre momentane bestechende Form. Denn schon beim letzten Weltcup in Limone Piemonte, Italien, hatten der Slowene als Vierter und die Schweizerin als Zweite für Furore gesorgt.

Dementsprechend zufrieden fiel dann auch das Fazit der heute dominierenden 28-Jährigen, die bereits im Vorjahr beim Stopp in den USA triumphiert hatte, aus. „Ich fühle mich momentan sehr gut. Ich habe das Zutrauen und einen Lauf. Ich wusste genau, wie ich fahren muss, um schnell zu sein. Ich wusste, dass es zum Sieg reichen würde. Ich freue mich riesig“, so Mägert-Kohli.

Anders als die Qualifikationssechste, die gegen Svetlana Boldykova (RUS), Camille de Faucompret (FRA) sowie Tudegesheva und Laböck nie in Rückstand geriet, musste Rok Flander allerdings mehrfach zeigen, dass er Zeit aufholen kann. Im Achtelfinale fing er Ingemar Walder (AUT) ab, im Viertelfinale war er am Ende – nach Zeitgleichheit im ersten Run – acht Hundertstel schneller als Matthew Morison (CAN). Nach der klaren Halbfinalangelegenheit mit Veith, holte der Slowene im Finale auch noch die fünf Hundertstel Rückstand auf Flütsch auf. Ein hartes Stück Arbeit, das am Ende mit dem vierten Sieg im 104ten Start belohnt wurde.

„Endlich wieder“, war dann auch der erste spontane Kommentar. Denn mehr als zweieinhalb Jahre lag der letzte Sieg (La Molina) des 31-Jährigen zurück. Dass es heute zu einem erneuten Erfolg reichte, war dennoch eine Überraschung für den PSL-Weltmeister von 2007. „Ich war mir nicht sicher, ob alles funktionieren würde“, sagte „Flanderos“, der erstmals mit neuem Material unterwegs war. „Ich habe die neue Kombination von Board und Platte noch nicht testen können. Ich bin super froh, dass es geklappt hat.“

Damen
1. Fränzi Mägert-Kohli (SUI)

2. Isabella Laböck (GER)
3. Ekaterina Tudegesheva (RUS)

Herren

1. Rok Flander (SLO)

2. Kaspar Flütsch (Sui)
3. Manuel Veith (AU)

Rangliste Damen (Pdf, 133 kB)
 

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Fränz im Finale. Bild Oliver Kraus Fis.

Das Herren Podium. Bild Oliver Kraus Fis.

Nevin Galmarini (SUI) © FIS/Oliver Kraus

Ekaterina Tudegesheva (RUS) © FIS/Oliver Kraus Edit caption:

Tomoka Taekuchi (JPN) © FIS/Oliver Kraus

Isabella Laboeck (GER) © FIS/Oliver Kraus

Andreas Prommegger (AUT) © FIS/Oliver Kraus

Philipp Schoch (SUI) © FIS/Oliver Kraus

Roland Haldi (SUI) © FIS/Oliver Kraus