Samstag, 26. Mai 2012, 09:02:26 Uhr

28. Juli 2010, 10:27

DOWNHILL WELTCUP IN CHAMPERY

Der Brite Gee Atherton gewinnt den Downhill-Weltcup in Champéry (Wallis)

Bei den Frauen gewinnt Greg Minnaar (RSA).

Die als steilste geltende Downhillstrecke im Weltcup in Champéry, wurde durch die starken Regenfälle am Freitag noch anspruchsvoller. Die Fahrer mussten bis an Ihre Grenzen gehen. Nicht selten endete das Pushen auch bei Top Fahrern in Stürzen. Besonders hart hat es Nico Vink (BEL) erwischt, welche sogar noch von der Unfallstelle aus mit einem Helikopter abtransportiert werden musste. Story und Fotos von Jürgen Gruenwidl für Sport-heute.ch.

Champery, 25.7.10 JG (mk) Auch die zahlreichen und fantastischen Zuschauer hatten ihre liebe Mühe. Der zum Teil extra vom
Veranstalter angelegte Weg neben der Downhillstrecke versankt zum Teil im Schlamm, was den Weg mühsam und zum Teil gefährlich machte.

Der tiefe Boden auf der Strecke erforderte nicht nur einen großen Krafteinsatz, sondern machte auch das Lenken im steilsten Gelände, dass es im Weltcup gibt äußerst schwierig. Gee Atherton kam am besten mit dem Schlamm zurecht und machte nach 4:02,19 Minuten seinen zweiten Saisonsieg perfekt. Minnaar lag 2,79 Sekunden zurück, der Dritte Brendan Fairclough aus Großbritannien hatte 4,56 Sekunden Rückstand. Der Beste Schweizer war Nick Beer auf Rang 16 mit 16.65 Sekunden Rückstand

Weltmeisterin mit erstem Saisonsieg

Bei den Damen schaffte Weltmeisterin Emmeline Ragot ihren ersten Saisonsieg. Ragot distanzierte ihre Landsfrau Sabrina Jonnier, die nach drei Siegen in Folge mit Rang zwei vorlieb nehmen musste.

Ragot gewann in 5:27,25 Minuten mit 4,87 Sekunden Differenz auf Jonnier und 9,72 Sekunden vor Myriam Nicole. Auf Platz vier sorgte Floriane Pugin (+11,65) für einen französischen Vierfach-Erfolg.

Die beste Schweizerin war Martina Brühlmann auf Platz 12 mit 52, 77 Sekunden Rückstand.

Toll(es)Haus in Chaméry
Champéry bot die letzten Tage eine unglaubliche Stimmung und eine wahnsinns Strecke. Die Organisation hat noch einige kleine Mängel, die bis zu den Weltmeisterschaften 2011 behoben sein sollten. Wegen dem Parkplatzmangel am Start/Zielgelände, müssen die Zuschauer und z.T. Beteuer und Fahrer schon in Champéry parkieren. Dort gibt es aber zu wenig Parkplätze. Vom grossen (und vollen) Parkplatz, wurde ein kostenloser Pendelbus eingerichtet. Der fuhr aber am Freitag zu selten, so dass nach dem Rennende viele der Zuschauer im strömenden Regen standen, warten oder zu Fuss zu ihrem Auto gehen mussten. Die Posten in Champéry konnten zum Teil nur Französisch, was wiederum die Internationalen Gäste nicht konnten. Selbst am Zielhang waren keine Lautsprecher aufgestellt, so dass die zahlreichen Zuschauer nicht auf dem Laufenden über den Stand waren und auch nicht wie es die längere Bergungsunterbrechung von Nico Vink gab.

Das Parkplatz Problem wird ohne Zweifel die grösste Herausforderung für die Organisatoren der Weltmeister-schaften, die zwischen dem 31.08 – 04.09 2011 für die UCI Kategorien XCO/DHI/4X stattfinden.

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