Mittwoch, 8. Februar 2012, 13:26:01 Uhr
















07. Juni 2010, 23:35

GP-Sieg für Carsten-Otto Nagel

Der 48-jährige Deutsche EM-Dritte Carsten-Otto Nagel hat den mit 300'000 Franken dotierten Longines-Grand-Prix am CSIO St. Gallen für sich entscheiden. Mit der Stute Corradina verwies er den Iren Cian O'Connor mit Club Lady auf den Ehrenplatz und sicherte sich 75'000 Franken Sieggeld. Als bester Schweizer wurde Beat Mändli mit Louis nach zwei bravourösen Runden und nur einem Missgeschick Sechster.
Der Aargauer Theo Muff erreichte mit seinem Hengst Acomet Platz acht in der Siegerrunde, der 18'000 Zuschauer im Grpndenmoos beiwohnten. Nagel und O'Connor, der GP-Sieger im Januar in Basel, blieben im GP-Feld die beiden einzigen Reiter ohne Fehler. Die Entscheidung im schwierigen Grossen Preis, der vor allem wegen der knappen Zeit im ersten Durchgang Probleme aufgab, fiel in der Barrage im letzten Ritt an den beiden letzten Hindernissen. Der deutsche Weltcupsieger Marcus Ehning war mit seiner Stute Sabrina in hoher Pace fehlerlos unterwegs, als er vor der Haupttribüne zunächst an der Triple Barre und schliesslich am Schlussoxer scheiterte.

7.6.10 Brüttisellen, Red. (mk) Viele Favoriten erreicheten die Siegerrunde nicht. Unter den Geschlagenen waren nebst Top-Favorit McLain Ward (USA) auch Ludger Beerbaum (De) und die beiden Schweizer, Steve Guerdat mit Tresor und der Weltranglistenerste Pius Schwizer mit Carlina. . Frankreich schafft den Hattrick
Die französischen Springreiter glänzten nach den Siegen in La Baule und Rom auch in St. Gallen und gewannen den dritten Nationenpreis im Meydan FEI Nations Cup™ in Folge. Die beiden weiteren Podestplätze eroberten Deutschland und Grossbritannien.

Die Schweiz erbrachte mit dem fünften Rang das bisher beste Saisonergebnis, verbleibt in der Zwischenwertung aber mit dem siebten Platz auf einer Abstiegsposition. Das Klasse­ment wird von Frankreich klar vor Deutschland und Gross­britannien angeführt. Für die Schweiz eröffnete Steve Guerdat auf Jalisca Solier mit einer souveränen Blankorunde und musste in der Reprise lediglich beim Einsprung in die Dreifache ein Versehen akzeptieren. Beat Mändli mit Louis verursachte nebst Zeitstrafen zuerst beim ersten Hindernis des Doppel­sprungs sowie beim überbauten Bidet und danach beim Planken­sprung Fehler.

Daniel Etter und Peu à Peu zogen einen schlechten Tag ein und lieferten in beiden Umläufen (20 und 12 Fehler­punkte) das Streich­ergebnis. Pius Schwizer mit Carlina gelang der erhoffte Nuller auch nicht. Nach zwei Abwürfen in der ersten Runde scheiterte er im zweiten Umgang am Plankensprung. Der Parcours war von Rolf Lüdi sehr selektiv aufgebaut worden. Insgesamt waren elf Nuller regis­triert worden, davon nur zwei Doppelnuller. Meydan FEI Super League™

Zwischenstand nach St. Gallen:

1. Frankreich, 30
2. Grossbritannien, 18,5
3. Deutschland, 16,5
4. Irland, 13,5
5. Spanien, 12,5
6. USA, 12
7. Schweiz, 8
8. Schweden, 2
9. Holland, 1
10. Polen, 0

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