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07. November 2009, 23:19
Stefan Gimpl feiert in Barcelona zweiten Sieg in Folge
Der Schweizer Gian-Luca Cavigelli erneut Zweiter
Nach seinem Sieg in London hat Stefan Gimpl in Barcelona mit einem weiteren Triumph im LG Snowboard FIS Weltcup nachgelegt. Beim ersten Big Air auf spanischen Boden überhaupt verwies der Österreicher (52.3 Punkte) im Olympiastadion von 1992 wie vor einer Woche an der Battersea Power Station Gian-Luca Cavigelli (SUI, 51.3) mit einem hauchdünnen Vorsprung auf den zweiten Platz. Der Norweger Gjermund Braaten wurde vor knapp 20.000 Zuschauern Dritter (49.5) und sicherte sich damit nach mehr als eineinhalb Jahren die zweiten Podiumsplatzierung seiner Karriere.
Brüttisellen, 7.11.09 (mk) Dass Gimpl heute erneut vom obersten Podestplatz lachen durfte, überraschte am Ende selbst den erfahrenen 30-Jährigen ein wenig, denn vor dem dritten und letzten finalen Durchgang trennten die späteren Top-3 gerade einmal zwei Zehntelpunkte. In Front lag zu diesem Zeitpunkt der Salzburger, der für seinen „Frontside 900“ 26.8 Punkte kassiert hatte, während der Schweizer mit 26.7 Punkten für seinen „Backside 1080“ belohnt worden war – dicht gefolgt von Braaten’s „Backside 1080 Double Cork“ (26.6). Und nachdem neben Cavigelli auch der WM-Dritte von 2009 einen nahezu identischen „Cab 900“ gezeigt hatte, fiel am Ende die äußerst knappe Entscheidung zu Gunsten des Big Air-Urgesteins, der dazu meinte: „Das ist Wahnsinn. Das war so knapp. Gian-Luca (Cavigelli) war absolut gleichwertig. Unsere letzten Sprünge waren gleich gut.“ Anschließend fügte er noch mit einem Lächeln an, dass sein neun Jahre jüngerer Kontrahent aus der Schweiz „noch Zeit hätte. Er kann noch viele Contests gewinnen.“
Vielleicht steht Cavigelli schon beim nächsten Aufeinandertreffen ganz oben. Denn in zwei Wochen in Stockholm rechnet sich zumindest der heutige Tagessieger nicht besonders viel aus. Bis zu seiner nächsten Chance, Gimpl den Sieg streitig zu machen, genießt der Weltcup-Zweite aber erst einmal seine momentane Form. „Ich bin einfach voll zufrieden. Es ist super, zwei Mal hintereinander Zweiter zu werden.“ Doch bei aller Zurückhaltung wird Cavigelli mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen nach Schweden fliegen: „Ich bin voll motiviert. Ein Sieg wäre schon nicht schlecht.“
Doch leicht wird es nicht, dieses Ziel zu verwirklichen. Denn schon zu Beginn der aktuellen Saison zeigt sich, dass ein Finaleinzug kein Selbstläufer ist, wie Gjermund Braaten bestätigt. „Das fahrerische Können wird jedes Jahr besser. Es ist immer schwieriger – so wie heute – die Qualifikation zu überstehen. Dementsprechend glücklich bin ich, dass ich es geschafft habe“, so der 19-Jährige, der neben seinem Landsmann Ulrik Badertscher („Double Frontflip“) vom Publikum für seinen „Backside 1080 Double Cork“ am lautstärksten gefeiert wurde.
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Gian-Luca Cavigelli (SUI) Newcomber in der Snowboardszene.

Sieger Stefan Gimpl

Gjermund Braaten (NOR)

Kim-Rune Hansen (NOR)

Mario Kaeppeli (SUI)



