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Alle Fotos Marcel Krebs

Blas Miguel Martinez vs. Attila Kiss (Ungarn) - Der Kämpfer mit der harten Rechten

19.4.08red. Boxeo ist eine Mischung von Kultur - Boxing und Schönheit! Erfinder der schon fast legendäre Basler Angelo Gallina. Gallina kennt anscheinend keine Grenzen um den schweizerischen Boxsport international bemerkbar zu machen. Die Idee im renomierten Airporthotel einen Boxkampf durchzuführen ist schon recht verblüffend - ihn aber auch noch in der Hotellobby abzuhalten ein absolutes Highlight. Ausverkauft war die Show schon seit Wochen. Wer in den Genuss dieses einmaligen Abends gekommen ist wird nach mehr verlangen!! Herr Gallina sie sind gefragt! Wer schon mal A sagt muss auch noch B wie nächster Boxkampf sagen. Dem Publikum hats gefallen. Die Kämpfe waren attraktiv - die Show perfekt und das Embiente wunderschön.

Schon beim Walk-In war klar: vom frenetisch gefeierten Lokalmatador erwartete man einen Sieg. „El Colorin“ hat seine Anhänger auch diesmal nicht enttäuscht. Martinez musste gegen einen ausgebufften Journeyman zwar über die volle Distanz, siegte aber mit 3:0 Richterstimmen überzeugend. Ständig Druck aufbauend, variabel schlagend und perfekte Körpertreffer setzend zermürbte er den erfahrenen Attila Kiss (58 Kämpfe) zusehends. Allerdings war auch hier die Taktik des erfahrenen Profis erkennbar: in der letzten von 6 Runden legte Kiss plötzlich zu, verblüffte Martinez mit Serien und konnte die Schlussrunde schliesslich für sich entscheiden. Das soll die Leistung von Blas Miguel Martinez nicht schmälern, im Gegenteil: er hat auch in dieser überraschenden Phase keinen Moment die nötige Umsicht vermissen lassen und den Kampf überzeugend gewonnen. Bemerkenswert auch die subtile Führung aus der Ringecke: Coach Engin Köseoglu hat nicht nur die richtigen Anweisungen sekundiert – sie wurden von El Colorin jederzeit exakt umgesetzt. Diese Teamleistung lässt für die Zukunft hoffen.


























Der Vater des neuen Schweizer Boxsportes - Angelo Gallina gratuliert Blas Miguel Martinez


Nicht zuletzt wegen Angelo Gallina, ist Boxen in der Schweiz wieder salonfähig geworden. Nach jahrelangem Bachblütendasein steht der Boxstern hoch am schweizer Boxhimmel. Mit der neuartigen Idee, Boxen einem breiteren neuen Publikum vorzustellen, hat Salfemade Men Gallina den berühmten Nagel oder in der Boxersprache, die Faust aufs Auge getroffen. Die wunderschöne klassische Musik lässt sich wunderbar zwischen schlagenden Fäusten spielen. Der Übergan von einem Fihgt zum anderen, könnte nicht schöner sein. Träumen - schweben - fliegen! Boxeo bietet eine unvergessliche Nacht des Spitzensportes.



Clemens Flick, Klavier und Walter-Michael Vollhardt, Cello - Klassische Einlage mit grossen Musikern - Ein Genuss für Alle - Sport Kultur!



Nikola Vujasinovic vs. Florin Nazare (Rumänien)

Für Vuja sollte es kein Spaziergang werden. So einfach, wie es für Uneingeweihte den Anschein hatte, war die Begegnung mit dem rumänischen Neo-Profi nämlich nicht. Nazare, als Amateur Bronzemedaillengewinner und mit 150 Kämpfen wesentlich erfahrener als die schweizerische Schwergewichtshoffnung, durfte auf keinen Fall unterschätzt werden. Die auf den ersten Blick auffällige Gewichtsdifferenz (107 zu 93 kg) zugunsten des Luzerners konnte auch zweischneidig sein – und genau so war es denn in den ersten Runden auch. Nazare bewegte sich schnell und routiniert und bot dem mit einer gut eingesetzten Linken angreifenden Vujasinovic nur selten ein zählbares Ziel. Nachdem Vuja in den beiden ersten Runden zwar mehr Druck machte und mit der Linken punkten konnte, musste er in der 3. Runde schnell geschlagene Konter einstecken. Von seinem Sauerland-Coach Georg Bramowitz gut eingestellt erhöhte Vuja in der vierten Runde den Druck und setzte Körpertreffer ein, die bei Nazare erstmals Wirkung zeigten und ihn in die Knie zwangen. In der 5. Runde kam dann das Aus: nach einem unbeabsichtigten Kopfstoss musste Nazare zu Boden und wurde in der Folge von seinem Coach richtigerweise aus dem Kampf genommen. Es war abzusehen, dass Vuja in den nächsten Runden mit einem KO durchgekommen wäre. Es beim TKO bleiben zu lassen, war in diesem Fall die richtige Entscheidung.