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4.5.08red. Spektakuläre Flugmanöver, die besten Piloten der Welt und ein fantastisches Flugshowprogramm lockte am Sonntag Nachmittag 63.000 Zuschauer in die Bay von San Diego, um das zweite Rennen der Red Bull Air Race World Series 2008 live mitzuverfolgen. Zwölf Top-Piloten aus acht Nationen lieferten sich ein spannendes Rennen um den Sieg in der US-Metropole und im Kampf um weitere Punkte für die diesjährige Gesamtwertung und somit den Championstitel. Als klarer Sieger ging einmal mehr der Brite Paul Bonhomme aus diesem Rennen hervor.

Paul Bonhomme hatte diese Saison von Anfang an dominiert und ist bis auf einen sechsten Trainingsplatz am Freitag in San Diego bislang ungeschlagen. Weder beim Qualifying, den Super Eights noch beim Rennen konnten seine Verfolger, und hier vor allem der Titelverteidiger Mike Mangold, an ihn herankommen. Seine Zeit von 1:18,01 im Finale war um 1,23 Sekunden schneller als die vom Zweitplatzierten Mangold.

Die vier Piloten Chambliss, Bonhomme, Mangold und Arch waren aus den Super Eights – den besten Acht im Qualifying – ins Semi-Finale aufgestiegen und mussten in zwei Duellen gegeneinander antreten. Der Erstplatzierte gegen den Vierten und der Zweite gegen den Dritten. So trafen Bonhomme und Chambliss sowie Arch und Mangold in einem Ausscheidungsrennen aufeinander. Bonhomme schlug in einem spannenden Rennen Chambliss und ließ im mittleren Streckenteil das amerikanische Publikum vor Ort kurz den Atem anhalten, als er kurzzeitig hinter Chambliss zurückfiel. Der Erstplatzierte von Abu Dhabi holte den Rückstand aber wieder auf und ging als Sieger aus dieser Runde hervor.
 
Hannes Arch musste gegen den kalifornischen Lokalmatadoren Mike Mangold ins Semi-Finale gehen. Der arrivierte Red Bull Air Race Pilot Mangold machte es dem Österreicher nicht einfach. Arch konnte auch mit einer super Zwischenzeit und einer wilden Aufholjagd nicht an Mangold herankommen. Chambliss und Arch blieb somit nur noch der Kampf um Platz drei, während Bonhomme und Mangold ins Finale gingen.

Das Finale entschied Bonhomme so wie bereits das Qualifying einen Tag zuvor für sich. Mike Mangold hatte auf Wind gehofft, da er glaubt mit Wind besser als die anderen Piloten umgehen zu können. Den Wind hatte er auch gehabt. Trotzdem schafft er es nicht Bonhomme zu schlagen. Bonhomme meinte nach dem Rennen, dass man auf diesem interessanten Kurs konstant gut sein muss, um zu gewinnen. Der Brite hat gezeigt, wie man das macht.

Im Third Place Fly-off, dem Rennen um Platz drei, legte Chambliss Arch eine Zeit von 1:17,61 vor, die es zu schlagen galt. Nach einem schlechten Start und einem 3-Sekunden-Penalty sowie dem dadurch entstandenen Rückstand von 4,93 Sekunden musste sich der Österreicher, der mit einer Trainingsbestzeit am Freitag auf sich aufmerksam gemacht hatte, leider mit dem vierten Platz begnügen. Chambliss konnte somit weitere sieben Punkte auf seinem Red Bull Air Race World Series 2008 Konto verbuchen. In den Super Eights und somit ebenfalls in den Punkterängen klassierten sich noch Michael Goulian als Fünfter, Nigel Lamb als Sechster, Alejandro Maclean als Siebter und Peter Besenyei als Achter. Von den restlichen Piloten konnte nur noch Steve Jones einen Punkt als Neunter mit nach Hause nehmen.

Der Red Bull Air Race Tross zieht nach diesem Wochenende weiter nach Detroit, wo Ende Mai die nächste Entscheidung bei den Red Bull Air Race World Series 2008 ansteht.