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Von Heiko Wolkwitz Text und Fotos


Spass stand auch an diesem Wochenende im Vordergrund

Die diesjährige Nachwuchscupetappe im Zürcher Puls5, war ein Familientreffen der Skaterjugend - jeder brachte seine Eltern oder Geschwister dazu mit. Zum einen als Coach und zum anderen als moralische Unterstützung. Jedem einzelnen war es anzusehen, wie viel Spass es machte.  Und das machte den Cup zu einem wahren FAMILIENFEST. Besonders schön war anzusehen wie unbekümmert sich die Kids bewegen wenn sie glücklich sind. " Jeder ist ein Gewinner" sagte Stefan Gyr, welcher diesen Event auf die Beine stellte. Bei der Durchführung unterstützte ihn das "Inline Team Limmattal" kräftigst.

Natürlich erhielt er auch Unterstützung vom SRV (Schweizerische Rollsport Verband). Dennoch ist das Event absolut selbständig. Das Besondere ist, dass es den Kids nichts kostet, denn die Teilnahme ist gratis.

Special Gaste in Zürich waren Bill Begg und Roger Schneider

Bill Begg ist der Nationaltrainer der Swiss Junioren. Der gebürtige Neuseeländer, der zuvor die Nationalteams von Australien und Kolumbien trainierte, begann im letzten Jahr die Schweizer Junioren zu trainieren. Er begleitete zwei seiner Schützlinge auch direkt zu Medalien bei der Europameisterschaft.

- Livio Wenger Bronze
- Debora Keel Silber im Sprint

Insgesamt fürhte er 17 Senioren zum Weltmeister und bildete im ganzen 140 Sportler aus, welche dann auch zu Medallienträgern wurden. Die ihm liebsten Schützlinge sind seine Frau und seine Tochter. Seine Frau Cheryl gewann 3 WM Titel, den letzten mit 33 und seine Tochter Nicole führte er bisher zu 7 Weltmeistertiteln.

Bill Begg hat sich früher immer die Rennen angeschaut, gemeinsam mit seinem krebskranken Vater. Irgendwann mit 17, war er an einem Rennen und beobachtete zwei Sportler wie sie versuchten mit unlauteren Mittel zu gewinnen. Darauf hin ging er zum Schuhverleih, holte sich ein paar Skates und meldete sich beim Start an. Er wollte diesen beiden zeigen das man auch fair gewinnen kann, was er auch tat. Seit dem ist er dem Skaten verfallen und will jetzt die SCHWEIZER JUNIOREN zu EM-Gold führer, wobei er stark auf  Debora und Livio hofft.

Roger Schneider bekam mit 10 Jahren seine ersten Skates zum Geburtstag. Er probierte so ziemlich alles aus, was man mit Skates machen kann. Gemeinsam mit Freunden ging er in diverse Funparks und stellte fest, dass er nur noch Skaten wolle. Mit 13 nahm Roger an seinem ersten offizellen Wettkampf teil (Swiss inline Cup). Er trainierte immer mehr und wechselte in verschiedene Teams. Nun ist er seit 6 Jahren im Profibereich und kann seit 2 Jahren auch davon leben. Dafür trainiert er ca. 10-20 Stunden die Woche Ausdauer und täglich 2-3 Stunden Streching

Da man im Winter nicht unbedingt draussen Skaten kann, beschloss er vor 3 Jahren, im Winter dem Eisschnelllauf nachzugehen. Hierfür trainiert er jeden Winter 6 Monate in Holland.  Sein Ziel ist es 2010 an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Roger Schneider sieht in seinem Gastspiel beim Nachwuchscup eine Vorbildfunktion. Er will den Kids zeigen, das man mit viel und harten Trainig alles Erreichen kann, was man will. Gleichzeitig ist Roger Schneider  das Aushängeschild der Herstellermarke ROLLERBLADE und die sind der Hauptsponsor dieses Cup`s. Roger hat inzwischen 17 Personen, die sich ständig um ihn oder sein Material kümmern.

Wer lust hat einmal an einer Etappe teilzunehmen, kann sich auf www.nachwuchs-cup.ch nähere info`s einholen. Ein Tip von mir : Kids do it for Fun and you are happy !!!
 


Jugend Nationaltrainer Bill Begg