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Fotos Marcel Krebs Andrea Derungs für Sportheute.ch

Der Mann aus der March mit den schnellen Beinen

1.1.08MK. Im siebzig Stundenkilometer Schnitt, sausen sie an den Zürcher Six Days auf der Bahn um die Wette. Die Stehergilde, die härtesten Rennfahrer überhaupt - müssen viel aushalten. Wer gegen zweihundert Runden den Fliehkräften des Gesetzes ausgeliefert ist, braucht Kräfte die wie die eines Stieres sind und eine Ausdauer, die wie die eines Nordpoldurchquerers sind. Steherrennen zu fahren ist was ganz besonderes und gilt heute noch als die Königsdisziplin auf den Rennbahnen, einer Radsportdisziplin die dank ihrer Faszination immer noch Tausende anzieht. Dass hier nur die Besten Fahrer eine Chance haben durchzukommen muss man nicht besonders erwähnen. Nur ein vollkommener Athlet ist überhaupt im Stande hier zu bestehen. Dazu braucht es noch Suplesse und schnelle Beine. Einer der international ganz oben steht, ist der 29jährige Professional aus Siebnen SZ - Giuseppe Atzeni. Atzeni gehört zu den auswerwählten der Rennbahnen, der seine Starts wann und wo selbst bestimmen kann. Giuseppe Atzeni ist einer der ganz grossen in diesem Geschäft. Starallüren hat der sympatischen junge Mann aus dem Kt. Schwyz allerding überhaupt keine. Er ist der geblieben, der er immer war und eigentlich immer der, der damals beim Bergrennen an der Sattelegg in der Hobbykategorie vom Nationaltrainer entdeckt wurde. (Bild Ady Derungs - Giuseppe Atzeni im Gespräch mit Sportheute.ch Redaktor Marcel Krebs)



Mein Steherfreund Peter Jörg und ich im Duell

Mit dem Mounteinbike und dem Quervelo begann die Geschichte

Der ehemalige Fussballer, der vor bald 15Jahren Probleme mit den Knien bekam, begann auf Anraten des Arztes mit Velofahren. Er kaufte sich ein Mountainbike.  Giusi nahm aus Plausch an berühmten Bergrennen Altendorf - Sattelegg teil." An Ort war auch der damalige Nationaltrainer der Radquerfahrer, der mich vom Fleck weg überredete in einen Veloclub zu gehen und regelmässig unter Aufsicht zu trainieren. So bin ich zum Rennsport gekommen.Wir hatten damals in Siebnen viermal in der Woche ein geregeltes Training - dies war ein unglaubliches Glück für mich, als sechzehnjähriger so betreut zu werden. Ich bin dann den ersten Winter über Radquer gefahren, ich bekam ein Clubvelo.Für mich war das neu und ich hatte keine Ahnung vom Metier. Im Frühjahr habe ich begonnen Strassenrennen zu fahren." - so Giuseppe Atzeni.

Ich habe bei den Strassenrennen Peter Jörg kennengelernt

Bei den Strassenrennen bin ich mit Peter Jörg in Kontakt gekommen. Jörg fuhr damals schon Steherrennen und überredete mich, es auch einmal zu versuchen. Er war damals Schweizermeister und sagte:" Komm doch mal am Montag auf die Bahn zum Training!" So war mein Einstieg an diesem Montag der Beginn meiner Steherkarriere. Nach dem Training kamen die von der Bahn und sagten:" Super, du hast dich ja schnell daran gewöhnt. Morgen ist Dienstag und da haben wir Rennen. Mach doch mit!" So startete ich bereits am zweiten Tag meiner Bahnbekanntschaft an den Dienstag Abendrennen und wurde bereits Dritter! Das Velo war von der Rennbahn, der Schrittmacher der, der gerade frei war - Rossi hiess er uns so begann meine Steherkarriere. Und ich habe immer noch viel, viel Spass daran.




Als Profi kann ich nicht vom Stehersport leben

"Auch wenn ich bei den Professionals starte, kann ich vom Verdienten nicht leben. So habe ich eine kleine Werkstatt und repariere Velos und vieles mehr. Mir gefällt es und später möchte ich eine Velo Boutique eröffnen und so meine Kundschaft betreuen. Das gefällt mir. Es ist der schönste Beruf, den ich mir vorstellen kann. Und wenn man dann noch beides miteinander verbinden kann - was gibt es Schöneres?" Dies sagt mit feurigen begeisterten Augen Giuseppe Atzeni, der seinen Weg des Lebens gefunden hat. Ein glücklicher, zufriedener junger Mann.

Der seine letzte Saison fahrende Carsten Podlesch ist mein grosses Vorbild

Einer der seine Siege kaum zählen kann ist Atzenis grosses Vorbild. Er fährt heuer sein letztes Zürcher Sechstagerennen - Carsten Podlesch. Unzählige Male Weltmeister und der absolut beste Steher aller Zeiten. Von ihm lerne ich heute immer noch. Er ist der, der den Stehersport zum Ruhm gebracht hat. "Auch menschlich ist Carsten ein toller Typ!" meint Atzeni.

Die Mähr vom Geschenkten Sieg ist heute vorbei

"Wer heute Steherrennen fährt muss auch in die Pedalen steigen. Wenn vor Jahren gewisse Sponsoren den oder diesen gerne Vorne gesehen haben, stimmt dies sei vielen Jahren nicht mehr. Erstens gibt es diese grosszügigen Sponsoren nicht mehr und zweitens ist heute der Ehrgeiz so gross, dass du jedesmal gegen Alle wieder von Neuem Antritts und du bis ins Elend fahren musst um zu gewinnen.!" so Giusi. Jeder Sieg ist ein Gefahrener - ein geholter und erarbeiteter. "Wenn Du gewinnst, weisst Du was Du gemacht hast. Besonders auf dieser Sixday Bahn. Sie ist eine extrem schwer zu fahrende Bahn als Steher. Hier bist Du die zweihundert Runden volle dran, musst konzentriert sein und darfst deine Maschine keine Sekund aus den Fingern geben."

Mit Giuseppe Atzeni sprach Marcel Krebs an den Six Days 2007/08 am Silvesterabend.