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Eine Reportage von Andrea und Marcel Krebs


20.10.07.Lausanne. Spannender hätte der Endkampf nicht sein können. Die beiden Dominatoren des Lausanners Marathons William Kwambai Kipchumba und sein Freund und Trainingspartner Kiptoo Benjamin Kolum lieferten sich ein packendes, spannendes und dramatisches Schlussduell.  Kolum griff als Erster, fünf Kilometer vor dem Ziel an. Er kam weg, hatte aber nie mehr als 200m Vorsprung. Kipchumba erholte sich vom ersten Schock und konterte einen Kilometer später zum Erstenmal. Auch er kam weg, sein Vorsprung hielt sich aber in Grenzen. Mehr als 70-80 Meter waren es nie. Mit zusammen gebissenen Zähnen lief Kolum wieder auf. Kipchumba benütze aber diesen Anschluss für seine nächste entscheidende Attacke. Diesem mörderischen Tempo war Kolum erst gewachsen, doch nach einem Kilometer im Sprintertempo, musste er drei Kilometer vor dem Ziel endgültig abreissen lassen. Er hatte aber Kipchumba stets in Sichtweite. Bis ins Ziel verlor er lediglich 7 Sekunden. Ein schöneres Duell hätten die beiden Kenyaner nicht liefern können. Sport auf höchsten Niveau und am Schluss mit 2:12:17 eine respektable Marathonzeit, war der Dank der beiden sympatischen Läufer aus Kenya.


Mit ihren Pacemakern zusammen, lieferten die beiden Kenyaner ein Rennen nach Maass ab. Bei halber Distanz verabschiedeten sie sich von ihren Helfern und liefen mit Begeisterung wieder Richtung Lausanne dem Ziel entgegen. Ihr Vorsprung auf den Dritten, den Ethipier Chala Keneni betrug im Ziel dann auch fast 12 Minuten.

Temperatureinflüsse und kalte Füsse

Der Start erfolgte bei fünf bis sechs Grad, was mit dem kalten Nordwind zusammen sich durch alle Kleider bemerkbar machte. Die Sonne zeigte sich aber bald wieder am Himmel und so war die zweite Rennhälfte bis kurz vor Lausanne bei angenehmen Temperaturen zurückzulegen. Die letzte Rennviertelstunde war dann wieder sehr frisch. Wer sich heute nicht einlief oder zuwenig aufwärmte, hatte seine liebe Mühe und Not.

Laufgruppen aus Japan

Der Lausanner Marathon gehört nicht zu den allergrössten und dennoch findet er Läufer und Läuferinnen bis nach Japan. Fragt man sie, wieso sie denn hierher kommen, dann sagen alle " Die Gegend und der See, die Schweiz und die Berge- herrlich, happy Switzerland"

Der Lausanne Marathon hat einen besonderen Mythos

Was es genau ist, dass weiss man nicht genau. Doch man spürt es. Vielleicht die grosse Bereitschaft der Bevölkerung für ihren Marathon, die offene Art, wie alle gleich behandelt werden, die Schönheit der Natur oder, die Einfachheit, wie der Marathon gemacht ist, wie perfekt er organisiert ist, wie die Zusammenarbeit mit Behörden, der Polizei und allen anderen , den Helfern und Helferinnen ist - das alles mag Einfluss haben. Lausanne ist speziell - der Lausanne Marathon ist schön und führt mit seiner Strecke, durch die berühmtesten Weinberge des Wadtlandes und der Riviere des Lac Lémans entlang, einem der schönsten Landstriche der Schweiz.


William Kipchumba  hatte am Schluss die grösseren Kraftreserven.





Im Gleichschritt dem Ziel entgegen.

Das Tempo wurde immer höher.

Der Antritt von Kipchumba.

Hier hatte Kolun Mühe zu Folgen.

Kipchumba gibt noch einen Drauf.


Und rennt mit sicherem Abstand einem ungefährdeten Sieg entgegen.

Der Sieger beim Interview





Die 39-jährige Russin Jeanna Malkova gewann schon an den diesjährigen Bergweltmeisterschaften über die Langdistanz, die Bronzemedaille. Sie liess heute keine Zweifel offen, wer das Rennen gewinnen wird. Von allem Anfang an bestimmte sie in der Frauenkategorie das Tempo. Schon ausserhalb Lausanne, konnte ihr keine anderen mehr folgen. Die Ethiopierin Chala Keneni hielt lange den zweiten Platz. Doch die Niederländerin Krijstina Loonen drehte je länger das Rennen ging auf und überholte die smarte Keneni gleich nach der Wende in La Tour de Paiz. Knapp war ihr Vorsprung, den sie schlussendlich mit 24 Sekunden ins Ziel rettete. Malkova war da allerdings schon über sechs Minuten früher angekommen. Das Frauenrennen verlief aber sehr spannend und brachte auch drei Schweizerinnen unter die ersten Zehn. Erfreulich war, dass insgesamt 229 Damen ins Ziel kamen.

Das ist ein weiteres Geheimnis der Lausanner. Wer bringt schon ein solches Damenfeld auf die Strecke? Lausanne ist ja Hauptsitz des IOK. Das bürgt für guten Sport und dem Ruf weit in die Wet hinaus - Am Lac Léman ist es am schönsten. Wenn dann das Ziel gleich neben dem Olympischen Museum ist, umso besser. Der Hauch der grossen weiten Sportwelt war jedenfalls am Lausanne Marathon zu spüren.






Japan vertreten durch eine Vielzahl von Damen.


Resultate

Männer
1. Kipchumba William Kwambai 1978 KEN-Kenya 2:12.17,9
2. Kolum Benjamin Kiptoo 1979 KEN-Kenya 2:12.24,1 0.06,2 
3. Fikade Lamma 1984 ETH-Ethiopie 2:24.16,0 11.58,1

4. Weyessa Urguessa 1983 ETH-Ethiopie 2:26.22,6 14.04,7
5. Bago Joseph, Petit-Lancy 1979 Stade Genève 2:29.06,5
6. Stauffer Christophe 1971 Corcelles NE 2:31.04,3 18.46,4
7. Leonhardt Steffen, D-Bretten 1974 LG Bretten 2:37.08,0
8. Binet Nicolas 1977 F-Vaux et Chantegrue 2:38.04,0 25.46,1
9. Carloz Didier 1966 F-Ville la Grand 2:39.12,8 26.54,9 (1871)
10. Tannast Ludwig 1969 Wittnau 2:39.37,2 27.19,3

Frauen

1. Malkova Jeanna 1968 RUS-Russie 2:47.10,8
2. Loonen Krijstina 1970 NL-Pays-Bas 2:53.47,3
3. Keneni Chala 1983 ETH-Ethiopie 2:58.45,7

4. Annen-Lamard Sandra, Ecublens VD 1977 Rushteam Ecublens I 2:59.30,8
5. Elfinesh Malaku 1984 ETH-Ethiopie 3:01.40,1
6. Gentieu Sabine 1973 Mollie-Margot 3:02.19,2
7. Dellsperger Janet 1967 Grenchen 3:07.09,5
8. Matitch Francoise 1952 F-Lyon 3:08.51,5
9. Vogler Jeannine 1969 Thalwil 3:09.54,6
10. Guignon Catherine 1971 F-Macot la Plagne 3:10.32,1

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