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Courmayeur war Renntag und gleichzeitig der schönste Tag für die Riders. Ein tolles Rennen - eine herrliche Berglandschaft - schönes Wetter und am Nachmittag auf der Alp Veny ein herrliches Essen. Ein Tag wie man ihn sich wünscht. Leider war an diesem Tag auch der blöde Unfall vom späteren Sieger Xavier de le Rue. Es sah am Anfang sehr schlimm aus. Xavier half beim Abtransport und war dabei Material auf die Bergstation zurückzubringen. Da passierte es. Er rutschte mit einem schweren Fernsehkoffer aus und schlug mit dem Gesicht voll auf die pickelharte Piste. Blutüberströmt kam er zur Station. Er wurde sofort zum Zahnarzt gefahren, der ihn zur weiteren Untersuchung des Mundes ins Spital einwies. Es stellt sich aber bald heraus, dass es nicht so schlimm war, wie es ausgesehen hatte. Nähen musste man nicht, aber die zwei vorderen Schneidezähne waren abgebrochen und müssen nun im oberen Teil behandelt und neu aufgesetzt werden.


In einer abenteuerlichen Fahrt wurden die Medienleute mit einem Skitöff mit Anhänger auf der sieben Kilometer langen Passstrasse hinauf auf die Alp gefahren. Ein abenteuerliches aber herrliches Vergnügen. Hier hinten im Val Veny ob Courmayeur hatte es noch Schnee und das nicht wenig. Ein Skitag wie er im Bilderbuch steht. Fantastisch!!


Medienbetreuerin Nadja von Swatch - die sich hervorragend um alles kümmerte und (mir) jeden Wunsch von den Lippen las, kaum war der Gedanke gesponnen. Ohne Sie wäre ich hilflos gewesen. Sie übersetzte mir im Gespräch beim Interview die Fragen und Antworten synchron. Danke Nadja.




Echtes italienisches Ambiente mit hervorragendem Mittagessen. Dieses Fest der Riders war für alle eine einmalige Sache. Feinster Schinken, Pasta, Wein und Schnaps und ein tolles Dessert!


Der abendliche Apero in einer orginellen Taverne in Courmayeur. Die Zeit fürs Quatschen und Fachsimpeln kam hier nicht zu kurz. Auch hier brachten die Italiener wieder ein herrliches Buffet auf und zeigten, was Essenskultur ist. Dass das Lokal zudem mit Betten statt Stühlen ausgestatt wurde ist zudem sehr originell und lustig.

Der Organisator Nicolas (rechts) im vertieften Gespräch mit seiner guten Seele und nimmermüden Assistentin Isabelle! Isabelle krampfte von Morgen bis Abend und war stets telefonisch bemüht alles bestens zu organisieren. Wer zudem das Vergnügen hatte mit ihr im Kleinbus zu fahren, der fragte bald, ob sie auch Autorennen fahre.


Riders on Tour -Isabelle kümmerte sich um alles!




Riden ist mein Lebenselexier - Jeremy Jones USA


Jeremy Jones gilt als einer der erfahrensten und berühmtesten Riders. Er fuhr für unzählige Filmproduktionen die verücktesten Sachen und ist ein gutaussehender, herzlicher Kumpel. Jeremy lebt für seinen Sport und dieser bedeutet ihm alles.


Synchronübersetzung beim Interview Marc von Swatch

Sportheute: Hallo Jeremy - was hälst du vom diesjährigen Winter?

Jeremy Jones: Die Schneeverhältnisse nerven schon. Es ist aber bei uns zu Hause in Nordamerika nicht viel besser. Lange habe ich fast das gleiche erlebt wie jetzt in Europa. Kein Schnee, schlechtes Wetter, viel zu warm und eben schlechte Zeiten für Riders.

Sportheute: Wie bist du zum Ganzen gekommen, wie war deine Vergangenheit, sportlich gesehen?

Jeremy Jones: Ich habe mit neun Jahren angefangen Ski und bald Snowboard zu fahren. Zu dieser Zeit war es allerdings noch verboten mit dem Snowboard an Lifte oder auf Pisten zu fahren. So bald es aber möglich war, vergass ich meine Skis und war nur noch mit dem Snowboard unterwegs. Ich begann Rennen zu fahren, fuhr jede Disziplin, aber es sagte mir im Rennzirkus nicht so viel, die Philosophie fehlte. Mit 16 Jahren besuchte ich meinen Bruder in Jackstone in den Bergen. Ich wusste, ich will Snowboard fahren und wenn ich abends Geld verdienen muss um mich zu finanzieren. Ich war im Boarden immer besser im Alpinbereich als auf der Halfpipe. So konnte ich erstmals meine Wünsche verwirklichen und jeden Tag Snowboard fahren und abends arbeiten.

Sportheute: Was heisst es für dich - Freerider zu sein?

Jeremy Jones: Für mich bedeute es Spass am Fahren, Spass am Schnee und Spass in den Bergen und in der Natur. Das ist ein gewaltiger Unterschied zum herkömmlichen Halfpipefahren, dass mir nie die Erfüllung gab.

Sportheute: Was hast du für eine Zukunftsvision was für Ziele als Rider?

Jeremey Jones:  Sportlich gesehen ist klar, ich will mich technisch im fahren weiterbringen, neue Tricks ausprobieren - mich weiterentwickeln. Für mich ist das Ziel meine Traumlinien zu suchen und zu finden um mich weiter zu verbessern.

Sportheute:Wenn du an den Berg kommst, wie gehst du vor, stellst du dir vor wo und wie du da runterfahren willst?

Jeremy Jones: Ich suche meine Linie - schaue den Berg an, suche auch zwei weitere Linien für die Sicherheit, im Falle wenn was schiefgehen könnte. Wenn ich die Linie ausgesucht habe, dann versuche ich mich auf dieser zu bewegen. Ich merke mir auch die verschiedenen Felsen, die Passagen, die Höhen und überlege mir auch bereits wo ich springen könnte. Dann kommt der X Faktor, der Schnee, tiefe etc. aber man muss einfach flexibel sein.




Jeremy Jones einer der berühmtesten Freerider der Welt!


Sportheute: Wie funktioniert das mit deinen Tricks und Sprüngen - weisst du immer im Voraus wie das abläuft oder kommen diese Kunststücke spontan?

Jeremy Jones: Solche Sachen sind immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Du hast zwar im Kopf was du machen willst, wo und wie aber das Risiko besteht immer zu 50% wo du landest und wie du landest. Du kannst die schönsten Sprünge, Spiralen und Kunststücke machen, wenn du sie am Schluss nicht stehst, ist alles für die Katz. Der Film sitzt nur gut im Kasten, wenn von Anfang bis zum Schluss alles perfekt ist. Darum ist es ausserordentlich wichtig, dass du die Linien fährst, wo du das Vertrauen darin setzt, dass sie gut ist. Ich weiss aber immer was ich machen will! - Es kann aber auch sein, dass du eine super Linie hast, genau dort deinen Trick machst und .....nicht sauber landest oder stürzt, dann machst du mit einem einzigen Handgriff in den Schneee alles kapputt.

Dann haben die Kameraleute viel Filmmaterial verbraucht, dass sehr teuer ist, und du zerstörst mit einem winzigen Handaufleger im Schnee die Träume, den Film und viel Geld.

Sportheute: Wie wird man so gut wie Du?

Jeremy Jones: Ich habe mein ganzes Leben körperlich und mental in meinen Sport gesteckt. Seit her Highshool als ich 16 Jahre alt war, fahre ich jährlich bis zu 300 Tage Snowboard. Wenn du in 20 Jahren so viel Energie reinsteckst, immer wieder neue Sachen dazulernst, dein ganzes Leben darauf ausrichtest, musst du irgendwann so gut werden - sonst machst du etwas falsch.

Sportheute: Was bedeutet für dich die Natur?

Jeremy Jones: Die Natur ist das Einzige was du nicht beeinflussen kannst. Du bist draussen wenn es Kalt ist, wenn es schneit, aber auch wenn die Sonne scheint. Das macht sehr viel Spass. Natürlich bin ich Profi genug, wenn ich den ganzen Tag filme und schauspiele da draussen mich nur darauf zu konzentrieren. Doch weit draussen in der Natur da finde ich den Spass, den Kick, den ich brauche um meine Leistungen vollständig zu machen. Die Natur wird aber länger je wichtiger für mich.

Sportheute: Jeremy, du musst ja noch irgendeinen Wunsch haben, der nichts mit Snowboarden zu tun hat - einen Lebenswunsch oder?

Jeremy Jones: Mein Wunsch ist sicher, dass es meiner Familie, meinen Kindern gut geht, doch Snowboarden und Surfen werden neben der Familie der wichtigste Bestandteil in meinem Leben bleiben. Die Berge, die freihe Natur aber auch das Meer werden dennoch immer tief in meinem Herzen verankert bleiben. Snowboarden ist und gehört zu meinem Leben.