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WM in Basel – mit Schweizerbeteiligung
Von Swissboxing

Ein im Vorfeld perfekt inszenierter Weltmeisterschaftskampf, mit vielen Vorschusslorbeeren bedacht, ist Geschichte. Der grosse Zuschaueraufmarsch gibt dem Boxen in der Schweiz sicherlich neuen Schub, darf aber nicht über organisatorische Defizite hinwegtäuschen. Zu viele Kämpfe verdarben den Appetit und eine geradezu blamable Eingangskontrolle sorgte für eine erste Enttäuschung. So war es – trotz langem Anstehen – nur wenigen Zuschauern vergönnt, den ersten (als schweizerisch deklarierten) Kampf zu sehen. Sie haben etwas verpasst. Nicht etwa einen Spitzenkampf, aber ein geradezu klassisches Lehrstück, wie im Boxen saloppe Attitüden bestraft werden.

Der hoch eingeschätzte Genfer Sofiane Sebihi wurde durch einen erstklassigen Najim Ettouhlali (Niederlande) entzaubert. Mit einer konsequenten Deckungsarbeit, korrekt umgesetzter Technik und ausgezeichneter Kampfübersicht legte der Holländer den Grundstein zum Sieg. Sebihi, auf seine Reflexe statt auf solides Handwerk vertrauend, wurde gnadenlos bestraft. Nur gute Kondition und Nehmerqualitäten bewahrten ihn vor einem Niederschlag. Schade! Sebihi hat Potenzial und – das sei ihm attestiert – hat einen beherzten und sehenswerten Kampf geliefert.

Weit nach Mitternacht, nach vielen Stunden geduldigen Ausharrens wurde der unumstössliche Beweis geliefert, wer in der Schweiz wirklich der Superstar ist: Als Nuri Seferi um viertel vor eins am Sonntag in den Ring stieg, kam Stimmung auf. Bereits die Tatsache, dass derart viele Zuschauer nach dem Hauptkampf geduldig auf den Auftritt von Seferi warteten, unterstreicht die Popularität des Burgdorfers. Sie wurden nicht enttäuscht. Seferi, nach einer soliden Vorbereitung im Sauerland-Camp, wollte sich für höhere Aufgaben empfehlen. Sein Gegner Sinisa Puljak, auf dem Papier zwar ohne beeindruckenden Leistungsausweis, wurde bewusst als Prüfstein ausgewählt. Ihm eilte der Ruf voraus, ein Nehmer zu sein, der auch härteste Treffer und Prügel problemlos wegstecken kann. Nuri Seferi hat diese Aura zerstört. Nach zwei Runden voller Aggressivität musste der Kroate auf eine harte Linke von Seferi zu Boden und wurde nur durch den Gong gerettet. Die vierte Runde zerstörte die Moral des Kroaten, der völlig entkräftet zur fünften Runde nicht mehr antrat. Seferi, der trotz seiner Schlagstärke den Kampf sehr besonnen angegangen war, liess in der vierten Runde vielleicht eine gewisse Vorsicht vermissen und suchte zu ungestüm den entscheidenden Niederschlag. Dies könnte gegen einen schlagstarken Gegner nicht ohne Risiko sein. Selbstverständlich wurde nach dem überzeugenden Sieg über die weitere Karriere des Burgdorfers spekuliert. Zu dessen bevorzugten Zielen gehört ein Rückkampf gegen Marco Huck. Dieser Anspruch ist keineswegs vermessen. Der junge Shootingstar des Sauerland-Stalls hat bei seiner ersten Titelverteidigung nicht überzeugen können. Wieso? Weil sein Gegner, der Belgier Ismail Abdoul demonstriert hat, was seriöses Boxen ist: Doppeldeckung, Vorwärtsgang, schnelle Hände und Kampfübersicht. (Genau das, was Sebihi fehlte). Ein gut eingestellter Seferi könnte mit seiner Zerstörungskraft auch für Huck zu einem Problem werden. So oder so darf man von ihm noch einiges erwarten. Über den Weltmeisterschaftskampf ist in der Presse ausführlich berichtet worden. Erfreulich sind sowohl die Qualität der Artikel als auch die breite Berichterstattung. Eines allerdings ist zu kurz gekommen: der beste Kampf des Abends bleibt weitgehend unkommentiert.

Die EU-Meisterschaft im Halbmittel zwischen Christophe Canclaux (FR) und Herausforderer Jimmy Colas (FR) zeigte auf, was hohes Niveau ist. Dieser Kampf, den der Titelverteidiger für sich entscheiden konnte, war ein Leckerbissen, wie man ihn in der Schweiz sehr selten vorgesetzt bekommt. Ein Mega-Ereignis ist Geschichte. Am 26. Dezember 1971 kämpfte der grosse Ali in Zürich gegen Jürgen Blin. Wenn man einen Blick in das damalige Programmheft wirft, kommt Wehmut auf. Die Vorkämpfer zu dem damaligen Super-Bout hiessen Max Hebeisen und Eric Nussbaum!