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Alle Fotos Marcel Krebs für Sportheute.ch


27.4.08mk. Schon den ganzen Tag, wurde der sympatische Naturbursche Gisler begutachtet. Jeden Kampf verfolgten die Eingefleischten mit Argusaugen. Er, der wie ein Komet am Schwingerhimmel aufgestiegen ist, ist ein angefressener, einer mit dem Schwingvirus befalllener - wie er selbst mit lustigen Augen und offenem Humor sagt. Bruno Gisler kommt eigentlich aus Luzern. Mit seinen Eltern und den fünf Geschwistern ist er dann in den Thurgau und dann ins Zürcher Oberland gezogen. Vor ein paar Jahren sind seine Eltern nach Rumisberg am Jura Südfuss gezogen. Er ist als Einziger mitgezogen. Mit Freundin und allem was dazugehört. Er wohnt aber nicht direkt auf dem Hof, sondern im nahen Dorf und er ist bei den Eltern angestellt. Im Zweitjob arbeitet er noch als Industriemechaniker. Im solothurnischen gefalle es ihm gut - meinte Gisler. Ich trainiere aber so, wie ich das Gefühl habe, dass es gut ist. Natürlich habe er einen Konditionstrainer. Aufs Essen allerdings schaue er selber und er habe alles so gut im Griff. Und im Schwingkeller da sei natürlich ein technischer Trainer, dass sei auch gut so. Die guten Resultate kommen immer in kürzeren Abständen.

In Volketswil hatte ich schon am Morgen ein "sau-gutes" Gefühl

Bruno Gisler ist ein ehrlicher Typ und sagt auch gleich, dass er insgeheim schon damit gerechnet habe, hier in Volketswil weit vorne zu sein. Um die Krone - ja da braucht es manchmal auch noch ein bisschen Glück dazu. "Heute hat alles gestimmt. Ich fühlte mich von Gang zu Gang stärker."
"Die Tagesform ist halt auch sehr bestimmend in unserem Sport." Meint Gisler weiter.

Ein würdiger Sieger - mit viel technischem Geschick

Bruno Gisler bezwingt Toni Rettich nach sieben Minuten und drei Sekunden. Mit einem Kurz-Kreuzgriff, kann er Rettich auf den Rücken legen. Gisler hat damit zum erstenmal das Kt. Zürcherische Schwingfest gewonnen.