Home
Motorrennsport
Boxsport
Kampfsport
Cycling 2008
Eishockey
Sportbilder
Fussball Masters Winterthur 08
Frauenschwingen 2008
Schwingen 2008
Nordostschweizerisches Schwingfest
Zürcher Kt. Schwingfest Volketswil
Impressum
Gästebuch
Archive 2007
Archiv 2007
Lifestyle
MACALPIn...
Der letzte Tanz.....
 Afrika
Afrika!-Afrika...
Gesundheit
Mit Reis zum Erfolg
Reis bringt uns in Schwung!
Die Kurze Reportage
Schweizer Tanzsport im Tiefflug
          T-Mobil......
Begegnung am Mont Blanc
Spurenchaos am Ustertriathlon
Felipe Massa
Dopingverdacht von Martina Hingis
Facts
Auch Marion Jones war gedopt!
American Football
Boxen
Sandra Brügger Gold
El Colorin singt weiter!
Marathon - Bergläufe 2007
Jungfrau Marathon 1
Jungfrau Marathon 2007 - 2
Jungfrau Marathon 2007 - 3
Jungfrau Marathon 2007 - 4
Jungfrau Marathon 2007 - 5
Jungfrau Marathon 2007 - 6
Jungfrau Marathon 2007 - 7
JUNGFRAU MARATHON BERG WM 2007
Jungfrau Berg WM die Favoriten
GORETEX TRANSALPIN 1
GORETEX TRANSALPIN 2
The Ultra Trail 2007
The Ultra Trail 2
The Ultra Trail 3
The Ultra Trail 4
The Ultra Trail 5
The Ultra Trail 6
Sierre - Zinal 1
Sierre - Zinal 2
Sierre - Zinal 3
Sierre - Zinal 4
Zermatt Marathon 2007
Zermatt Marathon 2007 - 2
Zermatt Marathon 2007 - 3
Zermatt Marathon 2007 - 4
Zermatt Marathon 2007 - 5
Swiss Alpine Marathon
Swiss Alpine Marathon 2007
Swiss Alpine Marathon 2007
Swiss Alpine Marathon 2007
LGT Marathon 2007 1
LGT Marathon 2007 2
LGT Marathon 2007 3
LGT Marathon 2007 4
LGT Marathon 2007 5
Nichts schöneres ....
News und Facts
Thankyou Lizzy
Zürcher Neujahrsmarathon 08
Extreme Sport
Das Finale......
Der Red Bull Final in Perth
Red Bull FINAL PERTH
Red Bull Air Race San Diego
RED BULL AIR RACE PORTO
Cycling 2007
Tour de France 2008
Lombardei Rundfahrt 07
BIKE EM AN SAUSER!
DER RAD WM IN STUTTGART DROHT BÖSES...
Landis wird der Toursieg aberkannt
Saisonabschluss in Maribor
NEWS SEITE
Ralph Näf holt an der WM Silber 8.9.07
Volleyball
Volléro verpflichtet neuen Star
Kampfsport
Boxmeeting St.Gallen 2.12.07
Ich war kurz bewusstlos
Auf dem Weg nach Belgrad
SANDA LÄNDERKAMPF
Segeln
Tanzen
Unterhosenkrieg.....
Bern Dancing macht dicht
Die offizielle Mitteilung des Präsidenten
Interview Stepahn und Romy
GOC 2007
Donnerstag
Donnerstag 2
Freitag
Freitag 2
Samstag Team 3.Platz
Samstag Team 2.Platz
Samstag Team 1.Platz
Special 1
Special 2
Special 3
GOC FOTOSTRECKE 1
Mannheims Tanzgeschichte....
Triathlon
Eidgö. Frauenschwingen 2007
Eidgö. Frauenschwingen Winterthur 2
Eidgö. Frauenschwingen Winterthur 3
Eidgö. Frauenschwingen Winterthur 4
Eidgö. Frauenschwingen Winterthur 5
Eidgö. Frauenschwingen Winterhur  6
Vorschau Eidgö. Frauenschwingen
Frauenschwingen Knonau ZH
Eidgenössisches 2007 Fotostrecke
Inlineskating
Schwingen
   
 



Bilder Marcel und Andrea Krebs - Andrea Derungs für Sportheute.net


Anlässlich der 15. Austragung des Jungfrau Marathons am Fusse der drei Giganten Eiger, Mönch und Jungfrau - wurde die Bergmarathon WM ausgetragen. Bei idealen Bedingungen siegten die beiden meistgenannten Favoriten. Es war ein Rennen auf Biegen und Brechen und einigen grossen Opfern aus den Favoritenkreis. Dem hohen Anfangstempi auf den ersten zwanzig Kilometern bis Lauterbrunnen vielen nacheinander viele Topfavoriten ihrem Blitzstart zum Opfer. Tausende von Zuschauern links und rechts der Strassen und Wege, begleiteten die Athleten mit herzlichem Applaus hinauf auf die kleine Scheidegg. Die Bergmarathon WM erlebte anlässlich des
Jungfraumarathons eine würdige, ja denkwürdige, grossartige und bestens organisierte Laufveranstaltung. 4305 Athleten sind am Samstagmorgen gestartet. Fast alle sind oben angekommen. Die 15. Austragung des Jungfraumarathons wird in die Geschichte der Bergmarathon Weltmeisterschaften eingehen. Sie war ein voller Erfolg!  Nicht zu beneiden sind die nächstjährigen Ausführer - die Briten. Diese WM ist kaum zu überbieten!


8.9.07 - Wer auf ein Duell der meistgenannten Favoriten gezählt hatte, hat sich schwer getäuscht. Einzig Altstar und Fünfach Weltmeister Jonathan Wayatt aus Neusealand vermochte seiner Favoritenrolle gerecht zu werden und holte sich den sechsten WM Titel. Der Neuseeländer hat sich speziell auf diese WM vorbereitet und lies nichts anbrennen. Obwohl auch er vom Blitzstart des Moldawiers Valeriu Vlas überrascht worden war, behielt er die Nerven und spielte auch ein bisschen Poker. An der abschliessenden Pressekonferenz meinte Wayatt "Ich war mir ehrlich gesagt einerseits nicht ganz sicher, ob wir den Führenden Vlas mit dem zu ihm aufschliessenden Russen Kaledin noch aufholen würden -  ein starkes Duo. Doch andererseits dachte ich mir, die WM wird am Jungfrau Marathon in der zweiten Hälfte entschieden und so pokerte ich ein bisschen, da es in der Gruppe in der ich lief optimal zu und her ging und ein guter Lauffluss da war. Als wir dann auf der Zusatzschleife die Führenden auf der Gegenseite nicht mehr weit vor uns sahen, war ich mir der Sache sicher. Schon anfangs der Steigung nach Wengen hinauf, gab ich Gas und holte die beiden auch schon bald ein."




Er ist jung, gutaussehend, schnell und seit gestern auch ein Berglaufstar. "Dabei wollte ich eigentlich gar nie Bergläufe machen." meinte der Zweite, der Südtiroler Hermann Achmüller strahlend. Es lief mir einfach phantastisch von Anfang an und in den Steigungen flog ich nur so hinauf. Der Südtiroler hat alles, was sich Organisatoren wünschen können und wird in der Bergmarathonszene ein Begriff werden. Es hat einfach alles gestimmt. Es lief immer besser. Das schönste allerdings, war der Lauf unter den drei Giganten Eiger - Mönch und Jungfrau. Ein solches Panorama - eine solche Bergkulisse - einfach wunderbar. Den letzten Kilometer bin ich mit Tränen gelaufen. Ein solches Gefühl hatte ich noch nie. Nicht nur sportlich sondern auch emotionell ist mir dieser erste Bergmarathon ins Herz gedrungen.


Gerd Frick ehemaliges Mitglied der italienischen National Marathon Mannschaft, läuft dieses Jahr jeden Marathon in die ersten Fünf. Deshalb hatten wir den tollen Gerd auch zu den Geheimfavoriten gezählt. In vielen Rennen hatte nur sehr wenig zum Sieg gefehlt. Gerd Frick hat bestätigt, was man von ihm erwartet hatte. Er ist ein unglaublich kluges Rennen gelaufen und wurde mit Recht - mit der Bronzemedaille belohnt. Der Südtiroler ist ebenfalls ein neues Aushängeschild im Bergmarathonsport. Gerd Frick klagte auch am Anfang über das horrende Tempo der Spitze und war manchmal am hinteren Ende der Verfolgergruppe zu finden. Je länger allerdings der Marathon dauerte, destobesser kam er voran.

RANGLISTEN


Männer
1. Wyatt Jonathan,1972,NZ-Wellington 2:55.32,1 (1)

2. Achmüller Hermann,1971,IT-Pfalzen (BZ) 2:58.35,1 (8)
3. Frick Gerd,1974,IT-Merano (BZ) 3:02.41,1 (14)

Frauen
1. Hakenstad Evertsen Anita,1968,NO 3:23.05,5 (102)
2. Kaledina Elena,1966,FR-Meythet 3:31.16,0 (107)
3. Malkova Jeanna,1968,RU 3:36.43,4 (120)






Die Gigantische Jungfrau Show - die in Zukunft wohl kaum zu überbieten ist!

Lockere Startvorbereitungen

Was da wohl die Lizzy mit dem Marrokkaner Ahansal gescheckert hat?

Noch dreissig Sekunden bis zum Start ---Ein konzentrierter Jonathan Wayatt.

Der Moldawier Valeriu Vlas rast im Höllentempo heran! - Hier in Wilderswil -


Nicht nur Jonathan Wayatt und alle anderen Spitzenläufer wurden vom Moldawischen Meister überrollt, sondern auch die Organisatoren brachte der schnelle Mann aus dem Osten mit ihren Zeitplänen in arge Nöte. Der Moldawier machte vielen einen Strich durch die Rechnung und wehe wer ihm folgen wollte, der musste wie der Russe Kaledin - es schlussendlich bitter bereuen. Vlas Überraschungsmoment brachte viele ins Schwitzen, den Moldawier "verjagte" es sprichwörtlich im Aufstieg nach Wengen. Er erholte sich dann allerdings wieder und kam als guter 17. ins Ziel.


Er konnte dem Tempoforcing Vlas nicht wiederstehen - der Russe und Mitfavorit Kaledin.

Die Verfolger kamen arg ins Schwitzen und hatten schon bald auch Durst!

Das Südtirol bläst zum Angriff - Während Archmüller locker durch Wilderswil läuft, kämpft derweil Frick mit Tempoproblemen. Ihm ging es zu schnell weg.


Wenn der Jungfraumarathon jedes Jahr durch Wilderswil rennt, säumen hunderte die Strassen des schmucken Dorfes im Eingang zu den beiden Lütscheninentälern (Grindelwald und Lauterbrunnen) Das schmucke Dorf liegt eingebettet zwischen Wald, Wiesen und Obstbäumen un der rauschenden Lütschine auf 647m Ü. M. Von hier kann man auch mit der Dampfbahn auf die weltberühmte Schynige Platte hinauf fahren.




Eingangs Wilderswil, führt die Mitfavoritin Lizzy Hawker das Damenfeld an. Gefolgt von allen Mitfavoritinnen. Hawker bestimmte zu diesem Zeitpunkt das Damenrennen. Aber auch hier im Feld war das Tempo sehr hoch. Die spätere Siegerin die Norwegerin Anita Evertsen Hakenstad verlor auf diesen fünf Kilometer immer wieder den Anschluss an die Gruppe. Sie liess sich allerdings nicht hetzen, lief ihr Tempo und wartete auf den richtigen Moment.


Derweil die Favoriten sich bereits damit abgefunden hatten, dass der Moldawier Vlas auf und davon lief, drückte dieser noch mehr aufs Tempo und war zu diesem Zeitpunkt auch noch schlau genug, den im Abstand von einigen hundert Metern hinterher laufenden Russen Kaledin aufschliessen zu lassen. So sollte also die WM Taktik aussehen. Vlas rechnete allerdings nicht mit der brutalen Steigung nach Wengen hinauf, die schon manchen Jungfrau Marathon entschieden hatte. So lief er regelrecht ins Verderben. Nur - hinten wussten sie das lange nicht!


Der Moldawischen Schnellzug

Wayatt führt die gut harmonierende Verfolgergruppe an.


Um Kilometer 20 wurde regelrecht um Plätze gefightet. Hier hatte jeder das Gefühl, schon verloren zu haben und die Spitze nie mehr zu sehen. So wollte man vor der Steigung hinauf nach Wengen einen möglichst guten Platz erwischen. Das Tempo varierte so stark, dass einige schon bald vom hinten aufgesogen wurden. Kaledin brach um Lauterbrunnen völlig ein. Der Moldawier Vlas versuchte sich noch ein letztes mal aufzubäumen wurde aber schon vor der Steigung von der Spitzengruppe ein- und überholt.


Der letzte Schluck aus Verzweiflung .....

Derweil ein paar Meter weiter vorne Vlas die Prämie holt