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Alle Fotos Armin Küstenbrück Multi Merida Team


18.5.08red. Die Deutsche Sabine Spitz kann in St. Wendel den Titel der Europameisterin verteidigen und gewinnt das Rennen vor Irina Kalentieva und Gunn-Rita Dahle Flesjå. Kalentieva und Dahle lieferten sich in der Verfolgung ein hartes Duell, das erst im Sprint entschieden wurde. Für Dahle Flesjå ist die Bronzemedaille ein weiterer Schritt zurück an die Weltspitze: «Ich habe das nicht erwartet und bin sehr glücklich hier Bronze gewonnen zu haben. Wir wollten die Europameisterschaften als gutes Training nutzen. Denn wir arbeiten immer noch daran, das Top-Level von früher wieder zu erreichen», erklärte Dahle Flesjå im Ziel. Das Rennen sei geprägt gewesen von Zusammenarbeit unter den Athletinnen. In der ersten Rennhälfte versuchten Dahle Flesjå und Spitze alleine wegzukommen, die beiden leisteten abwechslungsweise Führungsarbeit, wurden aber trotzdem von den dahinter liegenden Irina Kalentieva und Laurence Leboucher wieder eingeholt. «Als etwas später Sabine das Tempo erhöhte, hatte ich keine Chance zu reagieren», erklärte Dahle den weiteren Rennverlauf.

Aussichtsreich sah die Situation auch für Ralph Näf aus, der die Bronzemedaille bei den Herren in Griffweite hatte. Doch dann setzte in St. Wendel ein kurzer Regenschauer ein und macht die Strecke sehr glitschig. Das Pech für Ralph Näf: Er war mit Trockenreifen unterwegs und musste den vor ihm liegenden Dänen Jakob Fuglsang ziehen lassen. «Ich hatte ausgezeichnete Bein und der dritte Platz wäre realistisch gewesen. Genau zum falschen Zeitpunkt hat dann aber der Regen eingesetzt», meinte Näf im Ziel. Der Schweizer hat mit diesem Resultat die Olympialimite erfüllt, muss sich aber weiterhin gegen seine Landsmänner durchsetzen. Die Schweiz verfügt in Peking über drei Startplätze, die Olympianorm haben aber bereits fünf Fahrer erfüllt.

Auch der Titelverteidiger Hermida kämpfte in St. Wendel mit dem gleich Problem wie Näf, er zog denselben Trockenreifen auf. Er lag das ganze Rennen über in der achtköpfigen Spitzengruppe, verlor dann aber in der zweitletzten Runde die Kraft. «Ich war komplett leer und musste für das sehr hohe Tempo Tribut zollen. Plötzlich war die Kraft weg und unter diesen Umständen ist der neunte Platz ein Erfolg», meinte der Spanier im Ziel.

Am Tag zuvor erreichte Robert Gehbauer im Rennen der U23 Rang 15 und zeigte damit, dass mit ihm wieder zu rechnen. Im hochkarätigen, fast schon einem Elite-Feld gleichenden Peleton lag er das ganze Rennen über unter den besten 15 und beweist damit, dass er nach einer längeren Krankheitsphase wieder Kraft in den Beinen hat.

Nina Wrobel und Moritz Milatz verzichteten auf einen Start in St. Wendel um sich zu Hause auf die, zur Olympiaqualifikation zählenden Weltcuprennen in Andorra und Schottland vorzubreiten.

Results European Championships 2008, St. Wendel, Women:
1. Sabine Spitz (GER), 2:08.59
2. Irina Kalentieva (RUS), +0.37
3. Gunn-Rita Dahle (NOR), +0.37
4. Laurence Leboucher (FRA), +2.12
5. Eva Lechner (ITA), +2.50
6. Elbseth van Rooij-Vink (NED), +3.40
7. Petra Henzi (SUI), +3.47
8. Sabrina Enaux (FRA), +4.25
9. Elisabeth Osl (AUT), +4.25
DNS: Nina Wrobel

Results European Championships 2008, St. Wendel, Men:
1. Florian Vogel (SUI), 2:06.42
2. Christoph Sauser (SUI), +0.33
3. Jakob Fuglsang (SUI), +1.14
4. Ralph Näf (SUI), +1.31
5. Christoph Soukoup (SUI), +1.31
6. Thomas Frischknecht (SUI), +1.44
7. Fredrik Kessiakoff (SUI), +1.50
8. Manuel Fumic (SUI), +2.07
9. José Hermida (ESP), +2.07
10. Aurelio Fontana (ITA), +2.29
DNS: Moritz Milatz (GER)

Results European Championships 2008, St. Wendel, U23 Men:
1. Nino Schurter (SUI), 1:49.11
2. Stéphane Tempier (FRA), +0.02
3. Mathias Flückiger (SUI), +0.04
4. Fabian Giger (SUI), +0.34
5. Alexander Wetterhall (SWE), +0.36
6. Alexis Vuillermoz (SWE), +0.43
7. Jan Skarnitzl (CZE), +0.49
8. Anders Hovdenes (NOR), +0.57
9. Ian Bibby (GBR), +2.26
10. Marc Colom (FRA), +2.56
15. Robert Gehbauer (AUT), +3.54