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Alle Fotos Armin Küstenbrück Multi Merida Team


4.5.08red. Beim Mountainbikeweltcup in Madrid kehrt das Multivan Merida Biking Team zu seiner alten Stärke zurück: Gunn-Rita Dahle gewinnt das Rennen im Sprint für Marie-Helene Premont während José Hermida sich nur von Julien Absalon geschlagen geben muss.

Die Erleichterung ist Gunn-Rita Dahle Flesjå ins Gesicht geschrieben. Nach einer langen krankheitsbedingten Auszeit und einer harzigen Rückkehr in den Rennsport gewinnt sie in Madrid erstmals wieder ein Weltcuprennen. Im Sprint setzt sie sich gegen ihre langjährige Konkurrentin Marie-Helene Premont durch nachdem die beiden zusammen mit Marga Fullana das ganze Rennen über die Spitze bildeten.

«Ich war in den ersten Runden komplett am Limit, konnte mich aber in der Spitzengruppe halten. Am Schluss waren nur noch Premont und ich und da dachte ich: Jetzt kann ich gewinnen. Dieses Selbstbewusstsein kombiniert mit meiner Erfahrung und der Leidenschaft waren der Grundstein für meinen Sieg hier», sagte die überglückliche Norwegerin im Ziel.

Für Dahle Flesjå ist dies der erste Weltcupsieg seit Mai 2006. Bis ins Jahr war Dahle Flesjå nahezu unschlagbar und dominierte den Mountainbikesport nach Belieben. Vor einem Jahr zog sich die Norwegerin eine Virus-Infektion zu, musste die Saison vorzeitig beenden und wurde körperlich arg in Mitleidenschaft gezogen. Nach einer harzigen Rückkehr in dieser Saison steht Dahle Flesjå nun wieder da, wo sie mit aller Kraft wieder hin wollte: Zu oberst aufs Siegerpodest. Mit dem Sieg in Madrid konnte Dahle Flesjå nun bereits zum 26. Mal ein Weltcuprennen für sich entscheiden.

Bei den Herren entwickelte sich das Rennen in Madrid zum Zweikampf zwischen Julien Absalon und José Hermida. Ihnen konnte in Madrid keiner das Wasser reichen und alleine zogen sie vorne weg. Erst in der letzten Runde konnte der Weltmeister Absalon eine Lücke zwischen sich und Hermida öffnen und diesen um 12 Sekunden distanzieren. «Absalon hat kurz vor dem Ziel angegriffen genau in dem Moment, als ich in einer engen Kurve etwas wegrutschte. Die Lücke konnte ich dann so kurz vor dem Ziel nicht mehr schliessen. Ich wollte wirklich gewinnen hier vor Heimpublikum, aber ich bin auch mit dem zweiten Platz sehr zufrieden», sagte Hermida im Ziel. Er sei schon bei den letzten Weltcuprennen ganz vorne dabei gewesen, Rennpech verhinderte aber bessere Platzierungen.

Nicht nach Wunsch verlief es Ralph Näf, der gut ins Rennen startete, dann aber immer wieder von anderen Athleten behindert wurde, immer wieder Lücken schliessen musste und so sehr viel Kraft verlor. «Am Schluss ist mir einfach die Kraft ausgegangen», meinte ein enttäuschter Näf im Ziel. Ähnlich erging es Moritz Milatz, der einen schlechten Tag erwischt hat und wie Näf sehr viel Kraft bei Aufholmanövern liegen lassen musste.

In Madrid nicht am Start waren aus gesundheitlichen Gründen Robert Gehbauer und Nina Wrobel.

Results Mountainbike Worldcup Madrid, Men:
1. Julien Absalon (FRA), 2:12:30
2. José Hermida (ESP), +12
3. Jean-Christophe Peraud (FRA), +52
4. Ruben Ruzafa (ESP), +56
5. Aurelio Fontana (ITA), +1:02
6. Kashi Leuchs (NZL), +1:12
7. Christoph Soukoup (AUT), +1:17
8. Martin Gujan (SUI), +1:31
9. Lukas Flückiger (SUI), +1:38
10. Jürg Graf (SUI), +1:51
20. Ralph Näf (SUI), +3:15
57. Moritz Milatz (GER), +8:32

Results Mountainbike Worldcup Madrid, Women:
1. Gunn-Rita Dahle Flesjå (NOR), 1:48:14
2. Marie-Helene Premont  (CAN), +0
3. Marga Fullana (ESP), +1:13
4. Sabine Spitz (GER), +1:37
5. Georgia Gould (USA), +2:37
6. Petra Henzi (SUI), +3:01
7. Ying Liu (CHI), +3:09
8. Lene Byberg (NOR), +3:17
9. Catherine Pendrel (CZE), +3:32
10. Katerina Nash (CZE), +3:43