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Fotos Marcel Krebs Text Andrea Krebs

Christian Heule gewinnt in Meilen

23.12.07mk. Der Tuggener Radquerspeziallist Christian Heule, gewinnt das Radquer von Meilen. Er der momentan im Formaufbau ist und zu einer bestechenden Hochform auflaufen könnte, dominierte in Meilen von Abis Z. Auch wenn er manchmal leicht hinter der Spitzengruppe hinterher fuhr, lag dass nicht an der Fitness, sondern an seiner Maschine. In der ersten Runde ist ihm einer hinten rein gefahren und so war die Schaltung defekt geworden. Zweimal musste er sein Rad wechseln und so verlor er immer wieder Meter. Er holte diese aber immer wieder innert kürzester Zeit auf. Am Schluss konnte er auf dem Asphalt seine Sprinterqualitäten ausspielen. Mit Heule ist der wohl vollkommenste und einzige Schweizer Querfahrer international vertreten. So meint er dann auch, dass es bis zur WM wichtigere Rennen als die Schweizermeisterschaften gebe und dass er sich an di international bis zum Äussersten messen kann. Nicht zu vergessen ist sicher sein selber organisiertes Radquer in Schmerikon, das mittlerweile legendäre Badiquer. Es findet am 30. Dezember 07 statt.


Die Bobbahn hinunter und fast senkrecht auf der anderen Seite hinauf! - Action und Radquerzauber!

Eine weltmeisterliche Strecke

Das Meilemer Radquer zeichnete sich besonders durch seinen Streckenbau aus. Ein abwechslungsreichere, anspruchsvollere und interessantere Streckenführung war in dieser Saison noch an keinem Quer vorzufinden. Die Verantwortlichen Streckenbauer haben eine unglaubliche Feinheit mit Gefühl auf die Wiesen gezaubert. Schade war allerdings, dass sich die Sonne nicht zeigte und der gesamte Hang mit einer nebligen Masse zugedeckt war, die nicht schön anzuschauen war. Den Zuschauern hat es jedenfalls gefallen, den zum Hauptrennen kamen zu genüge. Ein Festzelt wo es angenehm warm war, Bratwurststände, Marroni und vieles mehr, machten mitten auf der Wiese eine Unterhaltungsstätte, wie beim Oktoberfest.


Der Italiener und Zweite Marco Aurelio Fontana Christian Heule der Sieger und Florian Vogel der Dritte.

Gejagd wurde das gesamte Rennen

Der harte Boden und die leicht aufgeweichten Kurvenpartien, gaben den Fahrern manchmal Rätsel auf und schon hie und da rutschte einer der gar zu mutig in die Kurven ging aus und schleifte seinen Hosenboden ein paar Meter auf dem harten Wiesengrund nach. Das Rennen war schnell und brauchte viel Kondition und Antrittsvermögen. Wer nicht nach jeder Wende voll in die Pedalen zu treten vermochte, wurde sofort distanziert. Die Fahrer blieben aber bis zum Schluss, so die Spitzengruppe zusammen. Ausreissversuche gab es immer, doch wurden die Betreffenden innert Kürze wieder gestellt. So probierten es nacheinander Florian Vogel, gefolgt vom Italiener Fontana und in einer Generaloffensive des Franzosen Steve Chainel, der fast, aber nur fast wegkam. So blieb das Rennen über die gesamte Distanz sehr spannend und bot dem Publikum guten Radquersport.

Simi Zahner hat noch Sand im Getriebe




Zahner scheint noch nicht ganz erholt von seiner Krankheit zu sein. Am Anfang führte er das Feld in seiner gewohnten Manier an, musst leider dann in der Mitte abreissen lassen und dem Harst hinterher fahren. So endete dann Simis Vergnügen auf dem fünften Schlussrang. Wir wünschen uns alle, dass Simi Zahner bald wieder "der Alte" böse Zahner ist, der unbedingt sein Rennen gewinnen will. Seine Bereitschaft aber, auch an Tagen wo es ihm nicht so gut geht volle Pulle anzugreifen ist bewundernswert.

Ralf Näf hat Winterpause

Ralf Näf startete mitten in seiner Aufbauarbeit für seine MTB Saison, wo er 2008 einiges an Titeln und Facts zu verteidigen hat. Näf probierte lange dem Spitzenquartett Paroli zu bieten, musste dann aber mit stotterndem Motor die schnellen Radracketen ziehen lassen. Er fuhr aber trotzdem beherzt seine Runden und es ist jedesmal ein Attraktivum Sonderum, Näf vorbei fahren zu sehen. Wir sind immer stolz einen so berühmten Mountainbike Fahrer am Start zu haben und einen den die ganze Welt kennt als grosses sportliches Vorbild auf die Quer Piste zu schicken, meint ein OK Mitglied, mit sichtlich grossem Stolz. So tönte es dann vor allem von den jüngeren Jahrgängen immer wieder hopp Näf, hopp Näf.....

Eine atemberaubende Einbaubahn durchs Tobel und steil hinauf zur alten Strecke

Im Tobel drängten sich die Zuschauer um die spektakuläre Abfahrt und der gleich darauf folgende steile Aufstieg wieder hinauf auf die Strasse zu sehen. Wer hier nicht aufpasste, musst meistens mit plattem Reifen bis zum Maschinenwechsel rennen. Hier galt es gekonnt die Linie ohne Hemmungen zu fahren und ja nicht neben die Spur zu kommen. Das Spektakel am Rande zu Hölle war ungemein gut und brachte den langersehnten Radquersport der Vergangenheit zurück um in der Zukunft wieder bestehen zu können. Ohne solche Strecken, werden bald keine Zuschauer mehr kommen.




Heules Wechselprobleme.....

Steve Chainels Angriff im Nebel......

Eisige Kälte mit Minusgraden.......





Thomas Frischknecht nach langer Verletzungspause wieder am Start mit einem sehr guten fünften Platz!