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Alle Bilder Marcel Krebs


Hittnau, 4.11.07.Marcel Krebs. Die holländische Radquerfahrerin Daphny Van der Brand holte im Hittnauer Riet zum dritten Mal den Europameistertitel. Leicht wurde es ihr heute nicht gemacht. Immer wieder attakierte die Französische Weltmeisterin Maryline Salvetat und versuchte mit allen Mitteln der Holländerin zu entkommen. Van der Brand behielt aber die Nerven und nützte in der letzten Runde einen Sturz der Weltmeisterin auf einer nassen Wiesenparty aus. Sie erreichte das Ziel solo. Van der Brand legte den Grundstein für ihre Erfolgsfahrt bereits am Anfang, als sie das Tempo machte. Die Weltmeisterin aus Frankreich, bekannt als Langsamstarterin, verpuffte da schon viel von ihren Kräften, bis sie zu der führenden Holländerin aufgeschlossen hatte. So konnte die Holländerin anschliessend das Rennen nach Belieben kontrollieren und bestimmen. Matylin Salvetat die Weltmeisterin war immer im Nachteil. Das gute Abschneiden der gesamten französischen Delegation, war nicht zuletzt durch den Grossaufmarsche französischer Schlachtenbummler zustande gekommen, die ihre Stars mit Fahnen, Glocken und Hupen auf das Podest schrien.
(Bild - Daphny Van der Brand aus Holland - auf ihrer verwegenen Fahrt zum Titel)


Aus Schweizer Frauensicht, könnte man sagen - unsere Frauen wurden unter ihrem Wert geschlagen. Sie sind zum Erstaunen vieler, absolut in der internationalen Spitze. Katrin Leumann hatte Pech, dass sie nach dem sensationellen Start, Bauchkrämpfe bekam und ein zwei Runden zurückdrehen musste - da war allerdings der Zug bereits abgefahren. Der letzte Renndrittel machte sie aber vieles wieder gut und zeigte, dass sie eine tolle Radqueramazone ist. Leumann wurde beste Schweizerin im 15.Rang. Zufrieden sei sie nicht, meinte Katrin. Einen Rang unter den ersten Zehn, war eigentlich ein Muss meinte ein enttäuschte Katrin Leumann. Die Schweizermeisterin wird jetzt eine wohlverdiente Ruhepause machen und dann einen Neuaufbau machen. Ziel, die Verteidigung ihres Schweizermeister Titels am 6.Januar 2008 in Frenkendorf.
(Bild Katrin Leumann auf ihrer tollen Aufholjagd)


Die Hittnauerin Vivienne Meyer kann mehr als zufrieden sein. Mitten in der Frauenweltelite, ist sie als Juniorin 18. geworden und zweitbeste Schweizerin hinter Katrin Leumann noch dazu. Obwohl sie sich ein bisschen enttäuscht dreinschaute, hat sie alles aus sich rausgeholt. Dabei ist Vivienne erst 17 und hatte als junges Mädchen gegen die hartgesottenen erfahrenen Kämpferinnen zu bestehen. Kaum war sie dann im Ziel strahlte sie dann auch wieder.  Das Lächeln, dass wir in Zukunft sicher bald auf internationalen Podesten sehen werden. Das Frauenrennen war ungemein schnell und vor allem fand es in einem unregelmässigen Rythmus statt. Ständig wurde gekickt und auf den Abfahrten voll gefahren. Wer da zurück hielt, war schnell ein paar Ränge weiter hinten.


Vivienne Meyer - ein Versprechen für die Zukunft !


Die Grosse Hoffnung im Schweizer Nachwuchssport war der Wadtländer Julien Taramarcaz. Schlussendlich reichte es aber nur zum enttäuschenden 12. Platz. Taramarcaz, konnte die ersten beiden Runden in der Verfolgergruppe mithalten, musste dann aber in aussichtsreicher Position die anderen ziehen lassen. Taramarcaz international sonst viel besser, war dem Druck den auf ihm lastete nicht gewachsen. Der frühere Juniorenweltmeister konnte sich in den oberen Kategorien noch nie richt bestätigen. Der welsche Spitzenfahrer gab aber nie auf und kämpfte verwegen bis zum Schluss. Die vollständige Reportage lesen Sie im laufe des Montags. Mit vielen, vielen Bildern.
(Bild Julien Taramarcaz kämpft auf dem letzten Zacken um den Anschluss zur Spitze)


Da war die Welt noch in Ordnung: Julien kämpft an der Spitze mit.

DIE MEDAILLEN GEWINNER DER U23 v.L. Der Zweite Phillips Walsleben Deutschland Europameister Albert Niels Belgien und der Dritte Lukas Kloucek CZ-Tschechien