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Es ist erstaunlich - auch für uns!
Donnie Burns Präsident der WDC


Die Amateur Ligue wächst im rasanten Tempo. Bereits haben sich 45 Länder angeschlossen (2008 auch die Schweiz) mit tausenden von Tänzern. 2008 wird der grosse Start in ein neues Tanzzeitalter werden - Turniere in ganz Europa - Turnier auf der gesamten Welt. Tanzen heisst Frieden - Frieden unter allen Tanzsportlern und hoffentlich auch unter allen Verbänden.

Er muss es wissen. Die Tanzsportlegende Donnie Burns Präsident der WDC führt den internationalen Tanzsport auf neue erfolgreiche Wege in eine glorreiche Zukunft!



Von Marcel Krebs

Allmächtig sind wir und allmächtig wollen wir bleiben!

31.10.07. mk. Seit Jahren liegen sich die beiden Weltverbände in den Haaren, wer denn eigentlich das Sagen hat. Die WDC als alteingesessene Professionalorganisation will nur Eingeständnisse machen - so weit wie die Allmächtigen der IDSF gehen. Keinen Centimeter mehr. Die IDSF wiederum gilt allgemein als uneinsichtig und ist schon in mehreren Vollattacken mit dutzenden von Anwälten auf die Engländer losgegangen. Jüngstes Beispiel sind die Streitereien um den Professionalverband der IPDSC, dem Unterverband der IDSF. Die IDSF will immer noch ihr Wunschziel erreichen - die Zugehörigkeit zum IOK, also sie will olympisch werden, aus dem einfachen Grund -  weil dort viel Kohle abzuholen ist. Die Sportler sind dabei schon lange Nebensächlichkeit geworden und nur Mittel zum Zweck. So streitet man also seit bald zwei Jahren um das Ja oder Nein über die IPDSC. Statt Fortschritt Rückschritt und statt Einigkeit, gibt man neue Reglemente über Unterhosengrössen heraus.

Der WDC, der alteingesessene Professionalverband der Engländer will da nicht mitmachen und fühlt sich angegriffen. Er will das alleinige Recht der Professionals wahren und  in Anspruch nehmen. Einigung also auf beiden Seiten nicht in Sicht.

Das IOK lacht sich ins Fäustchen

Lachender Dritter ist das IOK - dass sich schon zu jeglichen Ausreden gezwungen sah, dem Tanzsport für den Start an Olympischen Spielen die Zusicherung zu geben. Für die Herren um IOK Präsident Jean - Jacques Roche sind somit die Entscheidungen über ja oder nein, durch die Steitigkeiten der beiden Bewerber selbst abgenommen worden. Das IOK meint dazu: Wenn die beiden grossen Weltverbände IDSF und WDC nicht in der Lage sind, sich zu einigen, dann sind auch wir nicht bereit mitzumachen. Im Gegenzug haben sie den Kampfsportarten den neuen Zuschlag gegeben, bereits in Peking mitzumachen. Die Kampfsportverbände haben sich in nur einem Jahr zusammengerauft und geeinigt. So konnten sie sich unter einem und denselben Weltverband für Olympia bewerben. Die Kampfkünste des Sanda, des Kung Fu, des Kickboxens,  des Shaolin und ähnlichen Sportarten haben den Mut gehabt ihre Hemmungen abzulegen und offen miteinader darüber zu sprechen, was sie drückt und ihnen am Anderen nicht passt. Das Resultat lässt sich sehen und es war auf einmal überhaupt nicht mehr konpliziert, miteinander auszukommen.

Ein Olympiasieg ist für jeden Sportler das Grösste

Man kann über Olympia und deren Vermarktung denken was man will, das goldene Loorbeerblatt des Olympikus übertrifft alles, für dass es sich lohnt zu kämpfen und zu sterben. Dass ist jedoch den Verbänden egal, Hauptsache die Kohle stimmt und wir können die olympische Flagge am Hauptsitz aufhängen.

Die IDSF war nahe dran - doch durch Unvermögen des eigenen Präsidiums hat sie vor ein paar Jahren kläglich versagt!

Die IDSF war vor ein paar Jahren nahe daran, olympisch zu werden, doch Uneinsichtigkeit, Unvermögen und Kurzsichtigkeit des damaligen Präsidenten und seiner Crew verunmöglichte sich der Verband selber das Unterfangen. Hätte man der WDC die gleichen Rechte zugestanden, so wären in Peking zum erstenmal Maurizio Vescovo & Melinda Törökgyörgy am Start und viele andere mehr und auch für zwei Schweizerpaare hätte es Platz. Doch Machtgehabe und falscher Stolz brachten die sehr weit fortgeschrittenen Gespräche zum Scheitern. "Ein IOK Verantwortlicher sagte damals, "ich glaube Tanzsport wird seinen Weg machen" Fragt man jetzt in Lausanne beim IOK nach, will man nichts mehr davon wissen. Tanzsport ist in die unterste Schublade abgestuft worden.  Anscheinend konnte die IDSF verschieden Auflagen bei Weitem nicht erfüllen.

Unter dem Vorwand olympisch zu werden zieht man in den Kampf

Die heutige Geschichte im Kampf der Giganten ist kurz und traurig. Sie liegen sich schon wieder in den Haaren und verprassen das Geld ihrer Mitglieder in sinnlosen Gerichtsprozessen. Im Präsidium der IDSF hat sich nicht viel geändert, nur wurden die Köpfe getauscht. Bei der WDC ist immerhin Donnie Burns an die Spitze gekommen und ob man Burns jetzt liebt oder nicht, er war nicht nur ein hervorragender Tänzer, er ist auch ein hervorragender Führer seines Verbandes. Bei der IDSF hingegen ist man dem alten Trott treu geblieben.

Die WDC bietet Frieden

Trotz allem was geschehen ist, bietet die WDC der IDSF den Frieden an. Die IDSF hat dieses Angebot aber nie angenommen. Im Sinne der Sportler, im Sinne des gesamten Tanzsportes bietet der WDC dieses Friedensangebot für die vielen unzufriedenen Tanzsportler an. Dazu können die Tanzsportler in  einem neuen unkomplizierten Amateur Ligue Sektor, innerhalb der WDC gegeneinander antreten.  Das Angebot geht über Turniere für Turniertänzer, wie auch über Turniere für Hobbytänzer hinaus. Dieses Angebot wird bereits in vielen Ländern rege wahrgenommen und so sind bei internationalen Turnieren viele, viele Tanzpaare am Start. Die IDSF andererseits, verbietet ihren Paaren den Start an diesen Turnieren, unter Androhung des Lizenzentzuges, prüfen, dass kann sie wegen der Flut der Turniere es aber bei weitem nicht.  Im Gegenteil sie hat ein Problem, weil ihre Spitzenpaare seit Jahren an Veranstaltungen der WDC teilnehmen. Die Rangliste in der Amateur Ligue ist praktisch identisch mit derere der IDSF. Alle Top Ten Paare gehen regelmässig fremd. Dies ist auch gut so. So müssen sich die Herren langsam Besseres überlegen, als Verbote zu erteilen.

Neu Länder - neue Turniere

Im 2008 sollen ausserdem in der neuen Amateur Ligue neue Austragungsorte (unter anderem auch in der Schweiz) dazukommen. Deutschland hat bereits eine führende Rolle übernommen und bietet im Süddeutschen Raum und in ganz Deutschland viele Turniere über den ATV an. Asien hat die weltbesten Amateurpaare immer wieder eingeladen und wird diese Tradition fortführen. Da können die IDSF Verantwortlichen toben wie sie wollen  - nützen tuts nichts. Sie müssen erstmals erklären wieso die Weltranglisten Besten keine Verwarnungen oder Sperren kassieren - der Grund liegt da einfach, sonst hat die IDSF überhaupt keine Spitzenpaar mehr.

Die IDSF schaut zu und kann nichts unternehmen

Die ehemaligen Amateurweltmeister Riccardo Cocchi und Joanne Wilkinson tanzten regelmässig WDC Turniere und dies Jahre lang im wohlwollenden Wissen der IDSF. Man versuchte mit Sperre zu drohen, doch rechtlich hielt dies nicht. Dass den "Kleinen" nun mit bösen Drohungen bis zum Lizenzentzug Androhungen gemacht werden, ist lächerlich, passt aber wiederum ins Tagesgeschäft der IDSF.