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12.8.07-mk.Zinal, 12.8.07 - mk. Wer von Sierre aus, die steile Hochalpenstrasse Richtung Zinal in Angriff nimmt, dem wird es erstmal schwindlig, weil ihn unzählige Kehren rasch fünhundert Höhenmeter hinauftragen. Einige Kilometer weiter eröffnet sich dem Beobachter dann aber ein einmaliges Naturereignis, wovon es nur wenige gibt. Der Blick kreist um eine Berglandschaft die Seinesgleichen sucht. Saftige Alpwiesen in Abwechslung mit senkrechten Felswänden, wo sich hoch oben die zeitweise schmale und abenteuerliche Passstrasse durch die Felswände schlängelt. Wer jetzt hinunterschaut, der blickt in tausendmeter nie endendem Tiefenrausch. Die schmalen Ausweichstellen führen bei nicht aufpassen unweigerlich zum tödlichen Fall. Das ist das Tal des Zaubers, das Magictal oder ganz einfach das Vall dAnniviers! Touristisch bietet das Tal wohl im Winter unzählige Skiabfahrten und im Sommer ein unglaubliches grosses Wandergebiet inmitten der Viertausender - Weisshorn (4506 m), Zinalrothorn (4221 m), Obergabelhorn (4073 m), Cervin (4478 m) et Dent-Blanche (4357 m). Zum Bergsteigen oder einfach zur Erholung sind in diesem wunderschönen Flecken der Erde alle die richtig, die das Ungewöhnliche, das Aussergewöhnliche und eigentlich das suchen, wo man sonst nie findet.


Der Überraschungs-
mann bei den Herren war zweifelslos der Franzose Jean-Christoph Dupont, der heute seinen grossen Tag hatte. Schon von Anfang an kontrollierte Dupont das Rennen, lief immer in den vordersten Positionen und liess sich auch nicht aus dem Konzept bringen, als Rekordhalter und Altmeister Ricardo Mejia kurz vor Chandolin auf 2000m/üM einen Antritt machte und sogleich einige hundert Meter zwischen ihm und der zu diesem Zeitpunkt an vierter Stelle liegenden Dupont legen konnte. Dupont lief sein Rennen! Seine Zeit kam dann nach dem Scheitelpunkt auf Narva 2425m/üm und dem anschliessenden Tallauf, wo er einen nach dem anderen überholte und zu Mejia aufschloss und ihm nach zähem Abwärtsringen mit viel Risiko die entscheidenden Sekunden abnahm. Dupont lief ein tolles, überlegtes und raffiniertes Rennen. Mit Jean-Christoph Dupont hat heute der ausgeglichenste Läufer gewonnen.

Resultate

1. DUPONT JEAN-CHRISTOPHE, 1971, F-ST JEAN DE SIXT 2:41.44,6 (27)
2. MEJIA RICARDO, 1963, MEX-MEXICO 2:42.09,7 (1)
3. FRICK GERD, 1974, I-MERANO (BZ) 2:42.10,6 (34)




Dupont rannte lang hinter Mejia her.....


Altmeister Ricardo Mejia scheinen neue Flügel gewachsen zu sein. Der Sieger von 2005 lief heute ein unglaubliches angriffiges Rennen. Es war eine Freude ihn beim Laufen zu sehen. Er kämpfte wie in seinen besten Zeiten und lief sensationell als Zweiter durchs Ziel. Mejia hat dieses Jahr schon am Zermatt Marathon gute Figur gemacht. Der Mexikaner zeigte es heute wirklich allen. Er war der eigentliche Tempoforcer und bestimmte über weite Strecken, das Rennen. Das er dann schliesslich im Tallauf gegen den jüngeren Dupont verlor, war für ihn nicht so schlimm. Er wusste ein so gutes Rennen war er schon lange nicht mehr gelaufen. Auf dieses Glücksereignis freute sich Ricardo Mejia wie ein Sieger und dies mit Recht.


Einen tollen Finish lieferten sich der Zweite Mejia und der Dritte Frick (Italien) auf der Zielgeraden. Mejia konnte den knappen Vorsprung über die Runden bringen. Der Südtiroler Gerd Frick, macht sich durch diese weitere Spitzenplatzierung allmählich einen sehr guten Namen im Berglaufsport.



Wer sich im Val DAnniviers bewegt, steht immer wieder vor einer unglaublichen Bergkulisse, schönen Häusern und netten Menschen. Das Tal ist wohl touristisch erschlossen aber keineswegs überlaufen oder vom Tourismus überrollt.