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Die Mountainbikerin vom VC Hittnau ist wohl die grösste Entdeckung der laufenden Radquersaison. Sie hat alle Vorzüge, die eine kompakte Querfaherin haben muss. Laufen, Sprinten, technisches Können und immer ein Lächeln, so fährt sie meistens "einsam" ihre Runden. So auch an der Schweizermeisterschaft in Steinmaur. Der erste Titel im Radquer macht die knapp 16jährige Schülerin aus Russikon besonders stolz. Dass sie eine Klasse für sich ist, hat sie auch am Sonntag bewiesen. Sie distanzierte die amtierende Titelverteidigerin Jasmin Achermann um nicht weniger als 1:15 und holte sich einen bravourösen Start Ziel Sieg nach Russikon. Vivienn Meyer kommt ebenfalls aus dem MTB Lager und hat sich im Radquersport schnell eingelebt. Wenn sie startet, dann gewinnt sie auch meistens. Und eben, was Winnerinnen ausmacht, stets ein Lächeln und wenn es noch so anstrengend ist. Mit Meyer hat in Steinmaur die kompleteste Fahrerin gewonnen. Auf dem schwierigen Waldparqours hatte sie ihre schärfste Konkurrentin Jasmin Achermann innert 200m um fast 15 Sekunden abgehängt. Das war in der zweiten Runde die Entscheidung. (Vivienne Meyer mit Swiss Cycling Präsident Melchior Ehrler)



v.l. Jasmin Achermann Zweite - Vivienne Meyer Schweizermeisterin - Jennifer Sägesser die Dritte


Wenn Vivienne Meyer an den Start geht, sieht es meistens für die Konkurrenz schlecht aus. Vivienne stets mit ihrem Lächeln und gut aufgelegt, killt ihre Konkurrenz mit weiblichen Waffen. Eine junge Sportlerin die weis was Sport für sie einmal bedeuten könnte, denn die Voraussetzungen für eine grosse Karriere sind wie praktisch nirgendswo bei ihr vorhanden. Wenn sie ihre Runden dreht, geht das meistens ruhig vor sich. Sie fährt ihre Konkurenntinnen meistens kaputt, so dass ihr spätestens ab der zweiten  Rennhälfte niemand mehr folgen kann. So auch am Sonntag. Es war nicht unbedingt ihr Boden, doch die unglaubliche Cleverness mit der sie fuhr, brachte sie kurz vor Hälfte der Renndistanz an die Spitze. Titelverteidigerin Achermann fuhr das Rennen sehr schnell an, im Wissen, dass der schwere Boden viel Kraft brauchte um ihre Gegnerinnen zu distanzieren. Diese Kraft besitzt die Gunzwilerin zu genüge, doch heute waren dazu auch hohe Anforderungen an die Steuerkunst gefragt. Meyer rollte im sicheren Abstand hinter Jasmin Achermann her und schlug in der schwierigen Waldpassage mit unzähligen Wurzeln übersäten Boden erbarmungslos zu. Hier konnte sie ihre Steuerkünste voll ausnützen und schlängelte sich durch das Wurzelgeflecht des "Weidgang" ob Steinmaur. Am Ziel der zweiten Runde hatte sie bereits einige Sekunden Vorsprung die sie ausbaute und sicher ihrem ersten Schweizer Meister Titel entgegenfuhr.


Schweizermeisterin 2007 Vivienne Meyer Russikon ZH


Jasmin Achermann die entthronte Schweizermeisterin darf sich als tolle Sportlerin feiern lassen, die mit einem unglaublichen Willen die SM bestritt. Dass es am Schluss nicht gereicht hat, ist schade, doch gibt es Jasmin sicher den dazu nötigen Biss jetzt erst recht weiterzumachen. Zu leicht ist es ihr manchmal gefallen zu Siegen. Mit Vivienne hat sie eine harte Konkurrentin bekommen. Jasmin Achermann hat aber genauso ungewöhnliche Qualitäten, die sie früher oder später zur grossen Rennfahrerin machen werden. Ohne Jasmins Kampfwillen bis zuletzt, ist dieses Rennen erst zu dem geworden, nämlich zur hochkarätigen Schweizermeisterschaft junger Rennfahrerinnen, die sich nichts geschenkt haben. Jasmin Achermann wird nächste Saison in die höhere Kategorie wechseln. Das wird viele Querfreunde freuen und mit Alexandra Bähler zusammen im direkten Kampf endlich die stahlharten Duelle liefern, was den Quersport so attraktiv macht.



Auf dem Weg zur Silbermedaille
Wie wir sie kennen Jasmin Achermann




Jennifer Sägesser ist im Aufwind. Noch nie in der laufenden Saison haben wir sie so locker, so kämpferisch und so angriffig fahren sehen. Jennifer ist das Dritte Talent im Frauenquersport, dass hoffentlich sorgfältig weiter aufgebaut wird. Hier ist noch ein Diamant verborgen, der eines Tages zu glitzern und strahlen beginnt. Sägesser fuhr am Sonntag ein beherztes Rennen und hatte zur Silbermedaillie einen relativ kleinen Rückstand. Jenniffer kann wie keine so leicht und ohne grosses Aufsehen durchs Gelände rasen, dass einem hören und sehen vergehen. Die 16jährige aus Niedergösgen SO war lange Zeit mit Vivienne zusammen, konnte dann aber leider beim Angriff der Russikonerin nicht mehr mithalten und verlor auch den Kontakt zu Jasmin Achermann. Das Rennen war aber super!





1. Vivienne Meyer Russikon ZH Schweizermeisterin 2007 36:29

2. Jasmin Achermann Gunzwil LU Silbermedaille 1:15.9 zurück
3. Jennifer Sägesser Nidergoesgen SO Bronzemedaille 2:08.8 zurück

4. Lise Müller Les Agnettes VS 2.39.2 zurück
5. Celine Ernst 3.41.6 zurück
6. Lise-Marie Henzelin Damphreux JU 5:18.6 zurück
7. Nicole Hanselmann Fehraltorf 6.05.3 zurück
8. Marina Giger Rieden SG 6.32.4 zurück
9. Desiree Ehrler Steinhausen ZG 8:52.0 zurück



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