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Nach einer etwas unglücklichen Anfangssaison wechselte die Bernerin Mountainbikerin mitten in der Saison das Team. Gegenteilige Erwartungen und ein böser Sturz in der ersten Saisonhälfte waren für Leumann die Hölle. Spitalaufenthalt, lange Krankheite, gesundheitliche Problem. "Ich war in dieser Zeit nie frei im Kopf" sagte Leumann. Die zweite Hälfte in den neuen Farben und mit dem Logo ihres Freundes auf dem Trikot,(Bike Shop Sputnik, Zweisimmen)  der einen Bikeshop betreibt und dem neuen Team Specialized,  geht es nun steil aufwärts.

Mir sind neue Flügel gewachsen

"Mir sind regelrecht neue Flügel gewachsen." meint Katrin denn auch. Ein tolles neues Biketeam mit optimaler Betreuung ist das A und O einer Bikerin. Nun das glauben wir ihr auch. Schon in den letzten Radquer Rennen war die Berner Oberländerin immer in den vorderen Rängen anzutreffen. Doch eben, für Siege braucht es auch ein optimales Umfeld und das scheint sie nun endlich gefunden zu haben.

Meinen Sieg fuhr ich nach eigener Strategie heraus

Mir war klar, dass, wenn ich gegen die Radquerspeziallistin Bähler bestehen wollte, musste ich einen Blitzstart hinlegen und sofort aufs Tempo drücken. Dies habe ich heute auch gemacht. Die schwere technisch anspruchsvolle Strecke zwang aber auch mich immer wieder zu Fahrkorrekturen und verlangte alles ab. "Ich wusste aber als ich die ersten Meter zwischen Bähler und Röthlin gebracht hatte, jetzt gewinnst du!"


Feiern, das machen wir morgen in Kapstadt. Wir fliegen heute Abend mit dem Bike Team nach Südafrika ins Trainingslager. Weit unten an der heissen Sonne Südafrikas, bereite ich mich auf die neue MTB Saison vor. Über den Schweizermeister Titel freue ich mich natürlich unglaublich. Es ist so gewissermassen eine Entschädigung für die nicht so gut gelaufene Saison mit allem was so zusammenkam. Ich habe mich aber auch sehr gezielt auf dieses Wochenende vorbereitet und nichts ausgelassen um hier den Sieg zu holen.


Eine weitere Mountainbikerin hat sich fantastisch in die Radquerszene integriert. Die Obwaldnerin Franziska Röthlin fuhr ein animiertes Rennen, konnte aber dennoch nie in das Geschehen um den Gesamtsieg eingreifen. Sie hatte am Schluss lediglich knapp 20 Sekunden Rückstand und belegte nach ihrem eindrucksvollen Rennen den zweiten Platz.
Der Doppelsieg der MTB Speziallistinnen war so perfekt. Radquer ist in der Zwischensaison eine willkommene Abwechslung und gut für den Aufbau auf die kommende neue MTB Saison. Die an dieser Quer SM für das X.O.Felt Team startende Röthlin hatte vor allem mit dem schnellen Start ihre liebe Mühe. Gleich auf schweren tiefen Boden und dann die endlose Gerade, liessen bereits in der Startrunde viel Kräfte verbrauchen. Ende der Runde entschwand ihr dann die neue Schweizermeisterin endgültig. Die zweite Runde war dann auch ihre Schwächste. Die dritte und vierte Parcoursrunde legte sie praktisch in der gleichen Zeit wie die Siegerin zurück. Gefährdet war aber ihr zweiter Platz nie. Alexandra Bähler lag über einer Minute hinter ihr.


Die vielfache Schweizermeisterin Alexandra Bähler musste sich heute mit dem dritten Rang und somit der Bronzenen begnügen. Sie war aber auch so glücklich, sind doch die jungen Athletinnen ihr gegenüber im grossen Vorteil. Sie fuhr aber wie immer ein sehr gutes Rennen und musste wie immer dem schnellen Start Tribut zollen. Auch für sie war ende erster Runde die Luft draussen und so verlor sie bis anfangs dritter Runde eine halbe Minute auf die Führende .Alexandra gehört aber dazu in die Frauenszene des Radquersportes in der Schweiz. Mit ihrem grossen kämpferischen Willen und ihren technischen Raffinessen begeistert sie nach wie vor das Radquer Publikum. Die bald 39-Jährige Radquerfahrerin wird auch die nächste Saison wieder in Angriff nehmen.  Die Schweizermeisterin der Jahre 2003,04 und 2005 denkt noch lange nicht ans aufhören. Der Sport gibt mir viel im Leben, so kann ich ihn nicht einfach fallen lassen, hat sie letzten Herbst gesagt und das ist auch gut so. Wir freuen uns jetzt schon in der kommenden Radquersaison auf sie. Alexandra Bähler ist eine faire Fahrerin mit grossen menschlichen Qualitäten.


Rene Schambron der Speaker verstand es in jeder Rennsituation die Zuschauer mit gelungenen Kommentaren informativ auf dem laufenden zu halten. So hatte der Besucher immer das Renngeschehen sicher im Griff und wusste, wann und wo er hin musste. Mit seinen Kommentaren über Fahrerinnen und Fahrer lies Schambron auch interessante Einblicke über Palmares und vieles mehr der Cracks übers Mikrofon dem interessierten Zuschauer zukommen. Die sympathische angenehme Stimme begleitete alle übers gesamte Tagesgeschehen.


Rene Schambron in seinem Element im Jurywagen



1. Katrin Leumann Zweisimmen BE Sputnik Bikeshop 36:26.6 GOLD
Schweizermeisterin Radquer Frauen 2007

2. Franziska Röthlin Kerns OW X.O.-Felt Team 00:19.9 zurück SILBER
3. Alexanndra Bähler Bern BE GS Campione 1:31.2 zurück Bronce

4. Sandra Sommer Däniken SO 2:19.4 zurück
5. Diana Rast Reigoldswil BL 5:54.1 zurück
6. Gabriela Glaus Gempenach FR 7:26.0 zurück
7. Andrea Wilhelm Wetzikon ZH 10:37.4 zurück





Heute noch ist die Querrackete der Vergangenheit Emanuel Plattner ein Charmeur alter Schule. Der Radquer Spitzenathlet der 50er und 60er Jahre der als aktiver Rennfahrer stets nur die Hälfte soviel wie die Konkurrenz trainiert hat und doch allen um die Ohren gefahren ist, war Gast an der SM in Steinmaur. Plattner wie eh und je der Liebling der Frauen, sah dass auch am Sonntag nicht anders. Von überall, von allen Seiten wurde er umschwärmt, als sei er eben vom Rad gestiegen. Ein toller Hecht, könnte man sagen. Doch ein Star ist auch Bescheiden und das ist Emanuel Plattner in all den Jahren geblieben.





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