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7.1.06.mk. Tausende von Zuschauern fanden schon am Morgen den Weg an die Hänge des Rütenen ob Steinmaur. Was ihnen am heutigen Renntag geboten wurde, war Sport allererster Güte und Spannung mit Dramatik pur. Solche Radqueranlässe, kennt man nur aus der Zeit der 80er Jahre. Steinmaur hat die Mischung gefunden aus Tradition und modernstem Leistungssport eine spannende Sport- und Festatmosphäre zu schaffen, die jung und Alt begeistert.

Aus Steinmaur berichten Andrea und Marcel Krebs Text und Fotos



Heule las heute die Renngeschichte von den ersten Metern an. Mit einer Ruhe und Übersicht die nur gestandene Radquercracks besitzen, stieg Christian Heule ins Renngeschehen ein. "Ich wusste heute Morgen, dass es mir gut laufen würde." sagte Heule im Interview."Ich war gestern zur Streckenbesichtigung hier oben und erkundete die schwierigen Passagen und mehr. Ich hatte sofort ein sehr gutes Gefühl und ich war fest davon überzeugt, dass ich die Titelverteidigung schaffe. Dann habe ich ein super Nachtessen gehabt und gut, tief und lange geschlafen. So war es für mich heute Morgen eine Freude aufstehen zu dürfen und meinen Titel zu verteidigen." Sprach Christian Heule weiter. Und das merkte man ihm auch an. Er liess in den ersten 15 Minuten das Rennen laufen, kontrollierte das Geschehen und betrachtete seine Gegnerschaft. "Ich merkte bald, dass ich es heute schaffen würde!" In der dritten Runde forcierte ich auf der langen Wiesenpartie das Tempo und hatte am Ende dieser 400m bereits ein Loch von 20m ohne, dass ich überhaupt damit gerechnet hatte. So trat ich noch einen drauf und im Nu waren es 50,70 und nach 2-3 Minuten war das Loch bereits über 100m. Ich war schon ein bisschen überrascht, das weder Simi Zahner noch Florian Vogel die Stange halten konnten." Sagte ein glücklicher und gelöster Heule, der sich über den erneuten Gewinn des Meistertrikots sehr freute.


Zahner fuhr heute sehr verkrampft und war auch dementsprechend nervös. Obwohl er eigentlich keinen Grund hatte, hat er diese Saison Heule schon dreimal geschlagen. Der Sieg am letzten 2. Januar war ja eine wahrliche Husarenleistung, rund um die Flugpiste von Dübendorf. Doch heute konnte er schon dem ersten leichten Antritt von Christian Heule nicht mehr folgen und musste den Tuggener ziehen lassen. Der Abstand hielt sich allerdings in Grenzen und dies auch dank der Mithilfe des Dritten Florian Vogel, der sich auf dieser Strecke ausgesprochen wohl fühlte. Immer wieder versuchte Vogel doch noch zu Heule nach vorn zu fahren. Der Mountainbiker hatte aber auf den vielen Wegen und Wiesenpartien etwelche Mühe, die ideale Linie zu finden. Doch das andauernde ablösen der beiden Verfolger lies den Abstand zu Heule, einigermassen in Grenzen halten. Simi versuchte sein Glück in den ersten beiden Runden von der Spitze aus. Heule und auch Vogel hielten aber stark dagegen und auch die nachfolgenden Fahrer konnten die ersten beiden Runden mit geringem Zeitabstand zu absolvieren.


Mit viel Stimmung und "Tam Tam" verstanden es die Steinmaurer Organisatoren das Zielgelände und die Radquer SM in bester Laune zu halten!


Forian Vogel ist die eigentliche Überraschung dieser Schweizer Meisterschaften. Der Fehraltorfer Mountainbiker machte heute ein gutes Rennen. Mit viel Kampfgeist und eisernem Willen kämpfte er sich immer wieder an die Führenden heran und war Rundenlang der Fahrer, der immer wieder versuchte, doch noch zu Heule aufzuschliessen. Vogel tat diesem Radquer gut und ist ein attraktiver toller Biker. Er war dann auch sehr glücklich und zufrieden, über seine Bronzene. "Für mich geht dieser Platz in Ordnung, obwohl ich sagen muss, dass ich den Abgang förmlich verschlafen habe. Doch passt man Christian nicht genau ab, hat man bei seinem Tempoforcing keine Chance. Er hat mich auf der falschen Pedale kalt erwischt!"

Ein abwechslungsreiche, meisterwürdige Strecke

Die Steinmaurer Querstrecke hat höchsten Ansprüchen mehr als genügt. Mit ihrem verschiedenen meisterlichen Abschnitten, bot sie den Zuschauern abwechslungsreichen Quersport. Mal auf der Strasse, dann auf die Wiese mit teilweise Morasttiefen Partien - heiklen Abfahrten und schwierigsten Waldpassagen mit tückischen Wurzelfeldern stellte das Fahrerfeld auf schwere aber lösbare Aufgaben ein.