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Alle Fotos Andrea Derungs für Sportheute.ch


Von Andrea Derungs

2.8.08 ady Nach zweimaligem verschieben konnte am 1. August 08 ein tolles Schwingen und Steinstossen auf der Rigi Staffel durchgeführt werden. Nach einem feierlichen Berggottesdienst traten die 90 Schwinger in den drei Kampfarenen zum ersten Gang an. Was das Wetter am Morgen versprach, blauer Himmel und Sonnenschein, wurde kurz nach der Mittagspause gebrochen. Unvermittelt stand der Rigi im tiefen Wolkengewand da. So grau und trüb, dass die obersten Ränge der Zuschauer kaum noch was sehen konnten, was unten auf den Schwingerplätzeen los war. Aber nicht genug, nebst unheimlichem Bonnern regnete es zeitweise wie aus Kühbeln.  

Schwinger und ihre Fan’s sind hart im nehmen.

Bei unvermittelt nassen und kalten Temperaturen fand der 9 minütige, 20 Sekunden lange Schlussgang zwischen Martin Grab 29 und dem 103 Kilo-Mann Bruno Gisler statt. Der Sieger vom Brünig Schwingen vor 5 Tagen, doppelte mit einem Bilderbuch „Hüftler“ nach. Ein toller Sieg für den sympathischen Schwyzer auf dem heiligen „Sägmähl-Bärg“ wo er zum 4. Mal als Gewinner herunter stieg.  

7 Schwingerverbände wollten den Sieger stellen.


Der Schwyzer Kant. Schwingerverband stellte die grösste Schwingergruppe mit 25 von insgesamt 90 Schwingern aus den Verbänden: Nordost, Nordwest, Luzerner, Ob & Nidwalden, Urner und Schwyzer. Die Nordwestschweizer reisten mit 10 Schwinger zum Rigi. Sie konnten 6 von 15 Kränzen erschwingen. Bruno Gisler aus Rumisberg bestritt gegen Martin Grab den spannenden Schlussgang. Vor 2100 Zuschauern sicherte er sich schlussentlich den 3. Schlussrang. Arnold Forrer aus Stein belegte nach 5 gewonnenen Kämpfen den 2. Rang.   Schweizer Folklore pur. Eine nicht alltägliche Szenerie bescherte das tadellos organisierte OK den geladenen Gästen, Sponsoren und Zuschauern. Um 14:15 Uhr fand ein grosser Alpaufzug durch den Festplatz statt. Während des ganzen Schwingfests wurden alle durch Alphornbläser, Jodelvorträgen, Ländlerkapellen, Fahnenschingen und Geisselchlepfer unter halten.   Wegen anhaltendem Regen musste die Rangverkündigung und Krönung im Festzelt vorgenommen werden.